Weiterbildung ist "mehr wert"

Landertshammer, Leiter des WIFI Österreich, begrüßt die verstärkte Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaketes der Bundesregierung

Wien (PWK006) - "Weiterbildung als Karrieremotor ist mehr als ein Schlagwort. Die Bereitschaft zum lebensbegleitenden Lernen stellt mittlerweile einen der wesentlichsten Erfolgsfaktoren in der beruflichen Weiterentwicklung dar", ist Michael Landertshammer, Leiter des WIFI Österreich und der Abteilung Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich, überzeugt. In einer sich rasch verändernden Arbeitswelt wird die "Verfallszeit" von Wissen immer kürzer und daher die permanente Weiterbildung der Mitarbeiter für Unternehmen immer wichtiger. "Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es notwendig, dass sich die Unternehmen vermehrt als "lernende Organisationen" verstehen und stärker als bisher in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren", betont Landertshammer. Das WIFI, eine Einrichtung der Wirtschaftskammer und Österreichs größter Weiterbildungsanbieter, bietet jährlich 25.000 markt- und wirtschaftsorientierte Kurse an, die von über 300.000 Teilnehmern genützt werden. Kursbücher und Internet (www.wifi.at) geben den notwendigen Überblick, von der Management- bis zur IT-Ausbildung, von Sprach- bis zu Branchenkursen.

Um Weiterbildungsmaßnahmen verstärkt zu fördern, wird im Rahmen des Konjunkturpaketes 2002 eine Erhöhung des Freibetrages für Weiterbildung von 9 auf 20 % vorgesehen und damit eine Forderung der Wirtschaftskammern noch in diesem Jahr verwirklicht. Für Unternehmer, die diesen Bildungsfreibetrag nicht nützen können, wird dieser Freibetrag in eine Prämie von 6 % des Bildungsaufwandes umgewandelt. Das bedeutet, dass sich zum Beispiel ein Unternehmen mit 100.000 Euro Jahresgewinn, das im Jahr 20.000 Euro in Weiterbildungsmaßnahmen investiert, künftig 4.000 Euro erspart. Kann von einem Unternehmen kein Freibetrag in Anspruch genommen werden, spart sich das Unternehmen - bei Weiterbildungskosten von 20.000 Euro - auf Grund der Prämie von 6 % 1.200 Euro.

"Ein Grund mehr, die Weiterbildungsangebote der WIFIs in Anspruch zu nehmen", so der WIFI-Leiter. "Auch dieser Erfolg ist der Wirtschaftskammer zuzuschreiben, der vor allem Klein- und Mittelbetrieben zugute kommt. Mit diesen beiden politischen Maßnahmen (Bildungsfreibetrag oder Prämie) wurde ein zukunftsweisender Schritt gesetzt, der sowohl den Unternehmern als auch den Mitarbeitern Vorteile bringt und letztlich die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs verbessert", unterstreicht Landertshammer. (GT)

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