WESTENTHALER: FPÖ wird Anti-Temelin-Volksbegehren umsetzen

Kein Beitritt Tschechiens zur EU, so lange Temelin am Netz ist

Wien, 2002-01-05 (fpd) - FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler stellte heute klar, dass die FPÖ als stärkere Regierungspartei den Inhalt des Anti-Temelin-Volksbegehrens, das in einer Woche zur Unterschrift aufliegt, auf Punkt und Beistrich umsetzen wird, soferne es von der Bevölkerung klar und deutlich unterstützt wird.

Sollte das Anti-Temelin-Volksbegehren tatsächlich von einer großen Zahl der Bürger unterschrieben werden, werde es zum verbindlichen Auftrag für die Politiker, so Westenthaler. Das bedeute, dass Tschechien so lange nicht zur Europäischen Union beitreten dürfe, so lange dieses gefährliche Atomkraftwerk am Netz hänge. Westenthaler zeigte sich überzeugt davon, dass dieses Volksbegehren zu einem großen Erfolg wird und der Tag der Entscheidung im Parlament noch vor dem Sommer auch die Nagelprobe für die anderen drei Parlamentsparteien wird, wie ernst sie es mit ihrer Anti-Atompolitik meinen. Hocherfreut zeigte sich der freiheitliche Klubobmann über die Tatsache, dass dieses Volksbegehren mittlerweile zu einer österreichweiten, überparteilichen Anti-Atombewegung geworden ist und große Unterstützung weit über alle Parteigrenzen hinweg erfährt. Dass sich bereits viele Prominente, wie z. B. Niki Lauda, Peter Alexander, Miguel Herz-Kestranek, Barbara Schett usw. zur Unterschrift bekannt haben, zeigt, wie wichtig das inhaltliche Anliegen dieses Volksbegehrens vom 14. bis 21. Jänner ist. Westenthaler richtet daher abschließend einen Appell an alle Österreicherinnen und Österreicher, diese letzte Chance im Kampf gegen den Atommeiler Temelin zu nutzen und das Volksbegehren zu unterschreiben.

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