Leitl: Österreich erreichte 2001 Rekordbeschäftigung

Konjunkturproblemen und steigender Arbeitslosigkeit muss gegengesteuert werden - Konjunkturpaket bereits geschnürt

Wien (PWK005) "Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember ist sicher ein ernst zu nehmendes Problem. Gebot der Stunde ist jetzt, zu handeln und gegenzusteuern: Gründen und exportieren, aus- und weiterbilden, forschen und steuerlich entlasten sind geeignete Rezepte für ein Wiedererstarken der Konjunktur und damit des Arbeitsmarktes". Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, weist aber darauf hin, dass es 2001 trotz steigender Arbeitslosenziffern auch einen Beschäftigtenrekord gegeben hat: "Wenn man sich die Beschäftigtenzahlen des Gesamtjahres 2001 ansieht, haben wir durchaus Grund zum Optimismus und nicht zum Krankjammern. Trotz der konjunkturellen Probleme konnte Österreich eine Rekordbeschäftung bei den Unselbständigen erreichen. Darauf kann man stolz sein, darüber kann man sich freuen." Mit 3.148.156 Arbeitern und Angestellten lag 2001 der Beschäftigtenstand nach vorläufigen Berechnungen im Jahresdurchschnitt (ohne geringfügig Beschäftigte) höher als im Jahr 2000 (3.133.173) und 1999 (3,106.120 unselbständig Beschäftigte). Zudem konnte 2001 ein neuer Gründerrekord mit über 25.000 Firmenneugründungen erreicht werden.

Leitl verweist auch darauf, dass er bereits im Herbst ein 10-Punkte-Programm zur Konjunkturbelebung vorgelegt und auch die Regierung bereits etliche konkrete Maßnahmen für 2002 konkret plane:
"Die Einführung eines Forschungsfreibetrages von 10 Prozent bzw. einer Forschungsprämie, die Erhöhung der vorzeitigen Abschreibung für Bauten von 3 auf 10 Prozent, die Anhebung des Bildungsfreibetrages von 9 auf 20 Prozent sowie die Vorziehung von Bauprojekten und die Umschichtung von Wohnbauförderungsmitteln in die Althaussanierung sind ein durchaus sinnvolles Paket, mit dem wir die vorhandenen Chancen der nationalen Konjunkturspielräume durchaus nutzen können." Und nicht zuletzt zeigten sich bereits einige positive Anzeichen für ein Erstarken der Wirtschaft: So sei das Weihnachtsgeschäft durchaus befriedigend gewesen und der Wintertourismus boome wie selten zuvor. (RH)

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