Prokop: Verein Jugend & Arbeit schafft 2100 Jobs

Wesentliches Instrument als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt

St. Pölten (NÖI) - "Über den Verein Jugend & Arbeit werden in NÖ seit 1986 Beschäftigungsprojekte initiiert und abgewickelt. Seither haben bereits 2100 Menschen durch diesen Verein einen Job gefunden. Allein im Jahr 2000 wurden 441 Personen auf den Arbeitsmarkt vermittelt, mit Stichtag 30. Juni 2001 waren es bereits 237 Dienstnehmer", freut sich LH-Stv. Liese Prokop über die äußerst erfolgreiche Bilanz. Projekte, die über diesen Verein abgewickelt werden, sind zum Beispiel: die Lehrerbörse, Job 2000, Start up, Flying Nannis und das Projekt New Start.****

Die "Lehrerbörse" ist ein Auffangnetz für arbeitslose PädagogInnen. Sie werden in Bereichen der Behinderten- und Seniorenbetreuung, Freizeitgestaltung, Förderunterricht und Verwaltungstätigkeiten vorübergehend solange untergebracht, bis sie eine Stelle in ihrem Beruf gefunden haben. Das Projekt "Job 2000" betreut Langzeitarbeitslose, die wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. "Start Up" betreut Absolventen von mittleren und höheren Schulen sowie Hochschulen.
Sie können ein Jahr lang in öffentlichen Institutionen und Betrieben arbeiten, um die notwendige Erfahrung für eine fixe Anstellung zu sammeln. Damit wird jungen Menschen, die Chance für den Berufseinstieg wesentlich erleichtert.

Bei den "Flying Nannies" werden arbeitslose KindergärtnerInnen zur Kinderbetreuung in Familien eingesetzt. Es ist dies eines der erfolgreichsten Beschäftigungsprojekte des Vereines "Jugend und Arbeit". Das Projekt "New Start" schließlich soll Frauen über 35 Jahre den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen. Die Wiedereinsteigerinnen arbeiten in der Altenpflege, Seniorenbetreuung und Freizeitbetreuung in NÖ Seniorenheimen, erklärt Prokop.

Diese Projekte sind nur eine kleine Auswahl aus einer Vielzahl von Beschäftigungsprojekten, die das Land Niederösterreich maßgeblich fördert und die dazu dienen, Menschen die es schwer haben einen Job zu finden, vor drohender Arbeitslosigkeit zu bewahren. Unser Ziel ist es, dort wo es notwendig ist, sozial abzufedern und so vielen Menschen wie möglich einen Platz im großen "Arbeitsplatz Niederösterreich" zu schaffen, betont Prokop.

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