Arbeitslose Bauarbeiter zahlen für Regierungsversagen

GBH-Driemer: Die schlimmsten Befürchtungen der Gewerkschaft Bau-Holz bewahrheiten sich!

Wien (GBH/ÖGB). "Um 45,5 Prozent mehr Arbeitslose als im Vorjahr im Dezember am Bau zeigen die volle Dramatik der Situation. Und der Trend ist nach wie vor ungebrochen", stellte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB-Vizepräsident Johann Driemer angesichts der aktuellen Arbeitsmarktdaten fest. Für die kommenden Monate befürchtet Driemer allein für den Baubereich einen Anstieg auf bis zu 100.000 Arbeitslose.++++

Angesichts dieser dramatischen Zahlen ist es müßig, darauf hinzuweisen, dass sämtliche Konzepte der Gewerkschaft Bau-Holz von der blau-schwarzen Regierung in den Wind geschlagen wurden. Driemer wörtlich: "Das einzige, was jetzt zählt, ist sofort wirksame Maßnahmen zu setzen, wie die Umsetzung des lange geforderten Struktur- und Arbeitsmarktfonds, die Schaffung einer Baustiftung, die rasche Verabschiedung eines wirkungsvollen Infrastrukturinvestitionsplanes, die verstärkte Förderung der thermischen Sanierung nach dem Vorbild Wiens und die Zweckbindung der Mineralölsteuer und der Rückflüsse aus der Wohnbauförderung."

Driemer abschließend: "Die arbeitslosen Bauarbeiter und insbesondere die, die ‚dank’ der Bundesregierung nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung haben, brauchen keine weitere Ankündigungspolitik der Bundesregierung, sondern wirkungsvolle Sofortmaßnahmen."

ÖGB, 4. Jänner 2002
Nr. 007

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