Bankomaten wieder in Betrieb - Europay bedauert Ausfall

Wien (OTS) - Nach der erfolgreichen Euro-Einführung an den Bankomaten in der Silvesternacht kam es am 2. Jänner 2002 in der Zeit von 14.50 bis 15.55 Uhr zu einem Ausfall des Bankomat-Zentralrechners. In dieser Zeit waren keine Bargeldbehebungen an den Bankomaten möglich, ebenso waren Online-Zahlungen an Bankomat-Kassen von diesem Ausfall betroffen. Die Ursache dafür war, daß in einem zentralen Programm ein Fehler aufgetreten ist, der zu einer Überlastung des Systems und zu einem Absturz des Zentralrechners geführt hat.

Nach Restart des Zentralrechners konnte um 15.55 Uhr mit Umgehungsmaßnahmen ein Notfallbetrieb mit den Bankomaten und Bankomat-Kassen aufgenommen werden. Rd. 2.300 Bankomaten wurden en bloc eingeschaltet. Bei rd. 300 Bankomaten mußte dies in den folgenden 3 Stunden individuell erfolgen. Die Foyeranbindung konnte erst um 19.30 Uhr wieder zugeschaltet werden. Dieser Notfallbetrieb wurde deshalb eingerichtet, um das System möglichst rasch wieder funktionstüchtig zu machen.

Während der Nacht im transaktionsarmen Betrieb konnten genauere Analysen durchgeführt werden, die den Fehler lokalisierten. In der Folge wurde für die Terminals eine Softwareänderung programmiert, die eine nachhaltige Behebung des Fehlers und einen Übergang in den Normalbetrieb sicherstellen sollte. Diese neue Software wurde am frühen Morgen des 3. Jänner 2002 implementiert und sollte ab 9 Uhr des 3. Jänner 2002 einen ordnungsgemäßen Betrieb in allen Bereichen (Bankomat-Transaktionen, Bankomat-Kasse-Transaktionen, Fremdtransaktionen an Foyerautomaten) sicherstellen. Wenngleich dieses generelle Problem damit gelöst wurde, kam es dennoch am 3. Jänner 2002 zu vereinzelten Ausfällen, die bis Tagesende behoben werden konnten.

Die Bankomat-Betreiberfirma Europay Austria entschuldigt sich für die aufgetretenen Schwierigkeiten beim Bargeldbezug an Geldausgabeautomaten und beim bargedlosen Zahlen an Bankomat-Kassen. "Ich habe jedes Verständnis für die Verärgerung all jener Österreicher und all jener Touristen, die aufgrund des Fehlers im Zentralrechner kein Euro-Bargeld beziehen konnten", bedauert Europay-Geschäftsführer Ewald Judt. "Das gesamte Unternehmen hat sich mit allen Kräften bemüht, die aufgetretenen Probleme ehestens zu beheben und eine Lösung zu finden, die nach menschlichem Ermessen eine Wiederholung dieses Fehlers ausschließt".

Europay Austria ist für die oben erwähnten 2.600 Bankomaten, die sich an der Außenfront der Geldinstitute befinden, und die rd. 60.000 Bankomat-Kassen verantwortlich, die unter normalen Bedingungen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr in Betrieb sind. Am 3. Jänner 2002 gab es rd. 360.000 Bankomat-Transaktionen, ca. 340.000 Bankomat-Kassen-Transaktionen und in etwa 45.000 Fremdbezüge an Foyerautomaten. Diese Werte liegen wie auch in den Vortagen rd. 30 % über den vergleichbaren Tagen des Vorjahres.

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