Fremdsprachige Brustkrebsvorsorge-Folder der Stadt Wien

Große Heilungschancen bei Früherkennung

Wien, (OTS) Brustkrebs ist der häufigste Krebstod bei Frauen und die häufigste Krebserkrankung überhaupt. Jährlich erkranken allein in Wien 700 Frauen. Wird der Brustkrebs erkannt,bevor er tastbar ist, stehen die Heilungschancen sehr gut. Diese Sicherheit bietet allerdings einzig eine Mammographie.

Obwohl der Großteil der Frauen um die Wichtigkeit dieser Vorsorgeuntersuchung weiß, geht nur jede zweite Frau regelmäßig zur Mammographie. Besonders Migrantinnen und deren kulturelle und religiöse Barrieren der Brustkrebsvorsorge fordern das Wiener Gesundheitssystem heraus, sensibel und kulturspezifisch aufzuklären und entsprechende Angebote zu offerieren.

Daher hat die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte, Univ.-Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger gemeinsam mit der Wiener Krebshilfe, dem Frauenbüro und dem Wiener Integrationsfonds eine Brustkrebsvorsorge-Broschüre in türkischer sowie serbokroatischer Sprache herausgegeben. "Viele Migrantinnen verlassen oft niemals ihr Grätzel, verfügen über minimale Ressourcen und wissen kaum über ihren Körper und notwendige Gesundheitsvorsorge Bescheid - meist erfahren sie das Nötigste über ihren Mann", weiß Prof. Wimmer-Puchinger. Die Brust ist aber besonders in islamischen Kulturen ein mit Scham und Tabus verbundenes Organ und es fällt schwer, über Brustvorsorge zu sprechen. Um so mehr ist es im Interesse der Stadt Wien, unsere fremdsprachigen Mitbürgerinnen ausreichend zu informieren.

Unter dem Motto "Die Klügere sieht nach!" werden derzeit im Rahmen des Wiener Brustkrebs-Früherkennungsprogramms alle 50- bis 70jährigen Wienerinnen persönlich eingeladen, zur Mammographie zu kommen.

Das Servicetelephon 4000-8089 informiert täglich von 9.00-13.00 Uhr zum Programm. Fremdsprachige Informationen in türkischer, kroatischer, bosnischer und serbischer Sprache zum Programm sind unter 4000-8099-1/2/3/4 abrufbar.

Fremdsprachige Brustkrebsvorsorge-Folder sind bei der Wiener Krebshilfe (Tel.: 01/402 19 22), der Frauenselbsthilfe nach Brustkrebs (Tel.: 01/332 23 48) und im FEM-Süd (Tel.: 01/60191-5202) kostenlos erhältlich. (Schluss) rog

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