Verhaltensforschung: Schlaue Kea-Papageien lernen schon durch Zusehen

Hamburg (ots) - NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND: Wissenstransfer bei Tieren gilt als Vorstufe zur Kultur / bisher galt dies nur für Menschenaffen / Verhaltens-Adaption jetzt auch bei Papageien beobachtet

Als Vorstufe von Kultur sehen es Verhaltensforscher an, wenn Tiere vom Wissen ihrer Artgenossen profitieren, indem sie durch Beobachtung von ihnen lernen und deren Verhaltensmuszer übernehmen. Bisher war dies nur bei Menschenaffen nachweisbar. Jetzt gelang es aufzuzeigen, dass dies möglicherweise auch für andere Tiere gilt, berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 1/02, EVT 02.01.2002). Ludwig Huber von der Universität Wien fand heraus, dass neuseeländische Gebirgspapageien, die Keas, durch Beobachtung die Zusammenhänge einer Aufgabe besser verstehen. Ein Kea, der zusehen darf, wie ein anderer Papagei die Verschlüsse einer Box öffnet, geht im Anschluß selbst viel zielstrebiger an diesselbe Aufgabe heran. Huber vermutet, dass sich Keas durch den gegenseitigen Informationsaustausch einen Überlebensvorteil im unwirtlicen Hochland Neuseelands sichern.

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