Heinisch-Hosek: Fürchtet sich die ÖVP, wenn Jugendliche wählen dürfen?

Wien (SK) Scharfe Kritik an der ablehnenden Haltung von ÖVP-Klubobmann Khol hinsichtlich einer Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre, äußerte SPÖ-Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. "Jugendliche wollen mitbestimmen und mitentscheiden. Wenn Khol das Gegenteil behauptet, dann spricht er wohl nicht oft mit Jugendlichen." ****

Die ablehnende Haltung der ÖVP zum SPÖ-Vorschlag der Wahlaltersenkung auf 16 Jahre zeige einmal mehr, dass die ÖVP nicht daran interessiert sei, Jugendliche aktiv in die Gestaltung der Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ-Jugendsprecherin wies darauf hin, dass die ÖVP keine Probleme damit hatte, die Strafmündigkeit von 19 auf 18 Jahre herabzusetzen, für eine Wahlaltersenkung sei sie aber nicht zu haben. Als "seltsam" bezeichnete Heinisch-Hosek auch die Haltung der Jungen ÖVP, die als politische Jugendorganisation ebenfalls gegen eine Wahlaltersenkung sei.

Das von der SPÖ im Parlament vorgelegte Jugenddemokratiepaket stelle eine klare Alternative zur Geringschätzung der Jugend durch die ÖVP dar. Wahlaltersenkung auf allen Ebenen auf 16 Jahre, Einführung des Gegenstandes "Politische Bildung" ab der 5. Schulstufe, Kinder- und Jugendgemeinderäte in jeder Gemeinde etc. sind nur einige wichtige Forderungen aus dem SPÖ-Paket. "Wir wollen, dass die Jugend die Möglichkeit hat, mitbestimmen und mitreden zu können", schloss die Abgeordnete. (Schluss) ns/mp

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK