RFW: 2001 brachte wesentliche Reformschritte für die Wirtschaft

Hofmann: Duales Ausbildungssystem erhält Österreichs KMU´s auch gegenüber Billiglohnländern konkurrenzfähig - 2002 mit voller Kraft für Klein- und Mittelbetriebe

Wien, 31-12-2001 (OTS) "Das Jahr 2001 hat für die österreichische Wirtschaft eine Vielzahl von Entlastungen und Verbesserungen gebracht. Auch die Zwischenbilanz nach zwei Jahren freiheitlicher Regierungsbeteiligung kann sich sehen lassen", das betonte heute der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), NAbg. Max Hofmann zum bevorstehenden Jahreswechsel.****

Langjährige freiheitliche Forderungen für die Wirtschaft wie u.a. die Abschaffung des Postensuchtages bei Selbstkündigung, Urlaubsaliquotierung, Entlastung der Lehrlingsausbildung, Stromliberalisierung auch für Klein- und Mittelbetriebe, One-Stop-Shop durch Vereinfachung der behördlichen Genehmigungsverfahren und Verwaltungsabbau, Sicherung der Bürges-Förderung für Klein- und Mittelbetriebe, Abschaffung der Getränkesteuer, Karenzgeld für Selbständige, Senkung der Kammerumlagen, Abschaffung der Eintragungsgebühr sowie Entbürokratisierung beim Arbeitnehmerschutz konnten umgesetzt werden.

Als wesentliche Ziele des RFW formulierte Hofmann: "Abschaffung des 13. Ust.-Termines, Unternehmer von Statistikflut entlasten, Steuersystem vereinfachen und Steuern senken (Flat Tax), mit dem Luxemburger Modell die Schattenwirtschaft bekämpfen, die Reform der Wirtschaftskammer fortsetzen, Gewerbeordnung entrümpeln sowie Unternehmensgründungen weiter vereinfachen. Dafür werden wir uns mit voller Kraft einsetzen."

Hofmann unterstrich heute auch die Bedeutung des dualen Ausbildungssystems, das letztlich dazu geführt habe, daß wegen der hervorragenden Qualität heimischer Facharbeiter internationale Firmen wie beispielsweise BMW und Daimler Chrysler Werke in Österreich errichtet hätten. Der hohe Ausbildungsstand habe den Wirtschaftsstandort Österreich auch gegenüber Billiglohnländern konkurrenzfähig gemacht, was gerade in Hinblick auf eine Osterweiterung immer wichtiger werde.

Deshalb gelte es in Zukunft Auswüchse von verschiedensten fragwürdigen Zertifizierungen von Arbeitsplätzen nach amerikanischem Muster, das keine Facharbeiter kenne, hintan zu halten. "Derartige Systeme stehen in Konkurrenz zur Facharbeiterausbildung, sind ein Anschlag auf unsere Klein- und Mittelbetriebe und nützen nur den Großkonzernen, welche kaum Facharbeiter beschäftigen. Österreich braucht das nicht."

"Es gilt daher das bestehende bewährte Ausbildungssystem beizubehalten. Nur so können österreichische Klein- und Mittelbetriebe auch weiterhin hervorragende Leistungen anbieten und im internationalen Wettbewerb bestehen. Daher muß auch die Meisterprüfung beibehalten und der Meistertitel aufgewertet werden", appellierte Hofmann.

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