ÖBB: Euro-Umstellung liegt voll im Plan

Umstellungsphase in der Nacht wird sehr kurz gehalten

Wien (OTS) - Das Jahrhundertprojekt der Euroumstellung wird für
die ÖBB-Kunden nahezu unbemerkt über die Bühne gehen. Bargeldtransaktionen können in der Silvesternacht ab Mitternacht bereits auch in Euro durchgeführt werden, der elektronische Ticketkauf via Handy oder Internet ist in der Nacht nur für den kurzen Zeitraum von rund vier Stunden nicht verfügbar. Im Nahverkehr gewähren die ÖBB in allen Regional- und Eilzügen zum Jahreswechsel zwischen 20.00 und 8.00 Uhr Freifahrt. Damit entfällt für viele Kunden überhaupt die Frage des Fahrkartenkaufs.****

ÖBB-Techniker arbeiten während Österreich den Jahreswechsel feiert

Für die Euro-Umstellung wurden bei den ÖBB die Weichen mit dem Einsatz einer 60-köpfigen Expertengruppe bereits im Jahr 1997 gestellt. Diese hat ihre Aufgaben nun fast vollständig abgeschlossen. Als eine der letzten Arbeiten werden die "High-Tech"-Buchungsmöglichkeiten der ÖBB, Fahrkarten via Internet und Handy, auf den Euro umgestellt. Dabei ist sichergestellt, dass diese beliebten Zahlungsmöglichkeiten nahezu durchgängig zur Verfügung stehen. Die elektronischen Verkaufssysteme sind in der Silvesternacht für nur etwa vier Stunden nicht erreichbar. Die exakte Planung im Vorfeld ermöglicht es, alle notwendigen Arbeiten zwischen 22.00 und 2.00 Uhr durchzuführen. Die technische Umstellung der Systeme auf den Euro wird somit zu einer Zeit durchgeführt, in der das Buchungsaufkommen traditionell minimal ist.

Mit dem Ticketkauf via Internet und dem Handy-Ticketing bieten die ÖBB ihren Kunden ein nahezu einmaliges Service. Die ÖBB nehmen dabei weltweit unter den Bahnen eine Vorreiterrolle ein. Mittlerweile werden rund 6.500 Tickets pro Monat via Handy-Ticketing und etwa 20.000 Tickets über das Internet gekauft.

Automaten und Personenkassen stehen bereit

Keine Probleme erwarten die ÖBB bei den Barzahlungen: Die alten Fahrkartenautomaten können noch bis Ende Februar 2002 mit Schillingbeträgen gefüttert werden. An den neu aufgestellten Automaten wird ab Mitternacht die neue Währung ebenso akzeptiert wie an den Personenkassen. Diese sind an den ersten Tagen auch verstärkt mit Personal besetzt, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren und den Kunden längere Wartezeiten zu ersparen.

Zusätzlich gewähren die ÖBB ihren Kunden in der Zeit von 31. Dezember 20 Uhr bis 1. Jänner 8 Uhr in allen Regional- und Eilzügen des Nahverkehrs Freifahrt. Damit fällt für viele Passagiere die Frage des Fahrscheinkaufs, bzw. der Währung überhaupt weg.

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