Bures: Kandlhofer steht für Sozialabbau und eine Fortsetzung des Belastungskurses für Kranke

Wien (SK) Dass der ehemalige Vorstand der defizitärsten Versicherungsanstalt, jener der Bauern, Josef Kandlhofer, nun vollmundig von einer Konsolidierung der Krankenkassen
innerhalb von vier Jahren spricht, ist für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures "eine gefährliche Drohung"
- zumal kein Zweifel daran bestehe, dass Kandlhofer als Vollzugsorgan der blau-schwarzen Politik wie kein anderer für Sozialabbau und eine Fortsetzung des Belastungskurses für
kranke Menschen steht. ****

Kandlhofer lasse zwar im allgemeinen die Bevölkerung über
seine Pläne im Ungewissen, "wenn er allerdings Ankündigungen macht, dann geben die Anlass zu größter Sorge". So habe der
neue Sprecher des Hauptverbandes, übrigens zu einer Zeit, als
er noch gar nicht Sprecher des Hauptverbandes war und das Kandidaten-Hearing noch bevorstand - ziemlich unverhohlen
zugegeben, wie er sich Sozialpolitik vorstellt: Kandlhofer
hatte sich im "Wirtschaftsblatt"-Interview für allgemeine Selbstbehalte in der Höhe von 2000 Schilling (145,35 Euro)
sowie für eine Erhöhung der Beiträge für PensionistInnen ausgesprochen. "Kandlhofer lässt keinen Zweifel daran, dass er
die unsoziale Politik der blau-schwarzen Koalition
widerstandslos vollziehen wird", so Bures am Montag gegenüber
dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) se

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