Haigermoser: 2002 muß Jahr der mittelständischen Wirtschaft werden

SPÖ war 2000 "Paradewirtschaftsfeind" und ist damit auch in Hinkunft kein Partner

Wien, 30-12-2001 (OTS) "Die FPÖ hat 2000 zweifelsohne zahlreiche Akzente gesetzt. So z. Bsp. wurde die Aliquotierung beim Urlaubsrecht oder die längst fällige Abschaffung des Postensuchtages bei Selbstkündigung durchgesetzt", sagte heute anläßlich des Jahreswechsels FPÖ-Mittelstandssprecher NAbg. Helmut Haigermoser.****

Bei der Wirtschaftskammerreform seien einige Schritte in die richtige Richtung gelungen, wie die Demokratisierung beim Wahlrecht. Ein Wehrmutstropfen sei jedoch bei der Kammerreform, daß der Leit-VP-Wirtschaftsbund die überfällige Abschaffung der Mehrfachmitgliedschaften in der Wirtschaftskammer verhindert habe und dabei mit beiden Beinen auf der "Scheibenbremse" gestanden sei.

Die SPÖ habe sich mit dem "NJET" zum Mineralrohstoffgesetz, mit unqualifizierten Anzeigen gegen den mittelständischen Handel anläßlich der Euro-Umstellung, mit dem Ruf nach mehr Staat bei der Lehrlingsausbildung einmal mehr in die "linke Arbeitsfalle" begeben und damit den Beweis erbracht, daß diese ehemalige staatstragende Partei für längere Zeit auf die Oppositionsbank gehöre.

Für das Jahr 2002 verlange der Mittelstand eine weitere Entbürokratiserierung, eine ausgewogene Gewerbeordnungsnovelle und vor allem die Abschaffung des von der alten SPÖVP-Koalition eingeführten 13. Umsatzsteuertermines. "Der Arbeitsplatzerhalter Nummer Eins war bereit, die Sanierung des Staatshaushaltes an erster Stelle mit zu finanzieren, muß aber an der Jahreswende verlangen, jene Rahmenbedingungen zu verbessern, welche insbesondere die Konkurrenzfähigkeit im Zuge der EU-Osterweiterung ermöglichen", schloß Haigermoser.

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