Fasslabend: Keine weitere Verzögerung der Abfertigung neu

Scharfe Kritik an Sozialpartnern

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an den Sozialpartnern übte heute Mittwoch ÖAAB-Bundesobmann Dr. Werner Fasslabend. Spekulationen über das Hinausschieben des in Kraft tretens der "Abfertigung neu" erteilen wir eine klare Absage. Alle wichtigen Fragen, auch die restlichen noch offenen, seien zur Entscheidung aufbereitet. Die "Abfertigung neu" könne daher wie geplant mit 1.7. 2002 in Kraft treten. Eine weitere Verzögerung bis Jänner 2003 darf es nicht geben.

Fasslabend kritisierte, dass die Sozialpartner durch ihre mangelnde Verhandlungsbereitschaft bereits im Sommer dieses Jahres die Umsetzung der Abfertigung neu um drei Monate verzögert hatten. Ein neuerliches Hinausschieben wäre ein Rückfall in die "Sozialpartnerschaft alt", wo Probleme solange hin und her geschoben wurden, bis sie sich von selbst lösten. "Sozialpartnerschaft neu" bedeutet auch Entscheidungsfreude im Interesse der Betroffenen zu zeigen, sagte Fasslabend.

Sich nun darauf hinauszureden, dass die Anbieter im Versicherungsbereich noch einige Zeit bräuchten um die Abfertigung neu umzusetzen, sei ins Reich der Fantasie zu verweisen. Es gäbe genügend Anbieter, die dazu schon jetzt in der Lage seien. Im übrigen sei dies eine Frage des Wettbewerbs zwischen den Versicherungen und keine politische, so Fasslabend.

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