Wachablöse im Hauptverband der Sozialversicherung

Verwaltungsrat einigt sich auf neue Geschäftsführung

Wien (OTS) - Der in der 58. ASVG-Novelle formulierte gesetzliche Auftrag zur Bestellung einer neuen Geschäftsführung für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist erfüllt. Der Verwaltungsrat hat sich in seiner heutigen Sitzung auf eine einvernehmliche Lösung geeinigt.

Ab 1. Jänner 2002 wird Dr. Josef Kandlhofer als neuer Sprecher der Geschäftsführung bestellt: Der derzeitige Generaldirektor der Sozialversicherungsanstalt der Bauern bekommt zwei Experten der Sozialversicherung zur Seite gestellt: Mag. Erich Nischelbitzer arbeitet seit 1965 in der Kärntner Gebietskrankenkasse, wo er nach langen Jahren als EDV-Spezialist 1991 die Funktion des Stellvertreters des Leitenden Angestellten übernahm. Dr. Josef Probst, seit 1982 in der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse für den Vertragspartnerbereich zuständig, ist seit Mai 1991 auch als stellvertretender Generaldirektor im Hauptverband für diesen Bereich zuständig.

"Damit ist es dem Verwaltungsrat manchen Befürchtungen zum Trotz gelungen, innerhalb der vom Gesetz vorgeschriebenen, doch relativ kurzen Zeit eine neue Geschäftsführung zu finden, die im Stande sein wird, die Zielvorgaben des Verwaltungsrates bestmöglich zu erfüllen", so Präsident Herwig Frad.

Der Verwaltungsrat erwartet sich von der neuen Geschäftfsführung, dass sie alles daran setzt, die Leistungsfähigkeit der Sozialversicherung zu erhalten, so Frad.

Diese Ziele sind:

- Schaffung einer soliden Gebarung, die es möglich macht, das bisherige ausgezeichnete Leistungsniveau fortzuführen, und wenn möglich, auszubauen

- Verbesserung der Kundenorientierung bzw. der Kundennähe,

- Umsetzung des sogenannten One-Stop-Shops, was für die Versicherten nichts anderes bedeutet, als dass sie in der Endphase nur mehr eine Anlaufstelle benötigen.

Frad: "Es muss endlich Schluss sein mit dem parteipolitischen Hick-Hack, welches eine konstruktive Arbeit im Hauptverband in den vergangenen Monaten erschwert hat."

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