Pfändertunnel-Sanierung: Es geht um die Sicherheit

Umleitung erfolgt im "großen Kreisverkehr"

Bregenz (VLK) - Kurz vor Beginn der Sanierungsarbeiten im Pfändertunnel (ab Montag, 7. Jänner 2002) informierten Straßenbaureferent Landesstatthalter Hubert Gorbach und der
Leiter der Verkehrsabteilung des Landes, Egbert Hinterauer,
heute, Freitag, im Landhaus über die Verkehrsabwicklung
während der Bauarbeiten. "Die nächtlichen Tunnelsperren sind Belastungen im Raum Bregenz/Lochau/Hörbranz unvermeidlich,
die aber im Sinne der Sicherheit in Kauf genommen werden
müssen", betonte Gorbach. ****

Für die Dauer der Sanierung - 7. Jänner bis 1. Juli - wird
der Tunnel nachts (jeweils 19.30 bis 6.30 Uhr) sowie
voraussichtlich viermal auch am Tag gesperrt. Während dieser Sperren wird der Verkehr an den Anschlussstellen Bregenz und
Lindau von der Autobahn abgeleitet und über die Bundesstraßen
B 202 und B 190 sowie die Landesstraße L 1 durch Bregenz,
Lochau und Hörbranz bzw. Lindau-Zech geführt. Durch das Entgegenkommen der Stadt Lindau ist es möglich, den ein- bzw. ausreisenden Verkehr im Bereich von Lochau auf getrennten
Routen zu führen. Hinterauer: "Das ermöglicht eine deutlich bessere Verteilung der Verkehrsmengen und verringert zudem
die Verkehrsbelastung der Anrainer im Ortszentrum."

Nach 20 Jahren, in denen rund 100 Millionen Fahrzeuge den Pfändertunnel durchfahren haben, werden im Zuge der Generalsanierung umfassende sicherheitstechnische
Verbesserungen vorgenommen. Die wichtigsten, teuersten und zeitaufwändigsten Maßnahmen sind dabei laut Landesstatthalter Gorbach der Einbau von Notrufnischen im Abstand von 212 Meter
und von Brandjalousien alle 60 Meter sowie der den von einer Expertenkommission ausgearbeiteten Richtlinien folgende Tunnelanstrich.
(gw,nvl)

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