Kopietz zu Tschirf/Gajdosik: Problem richtig erkannt, Ansprechpartner ist aber die blauschwarze Bundesregierung

Wien (SPW) "Tschirf und Gajdosik haben das Problem am Arbeitsmarkt richtig erkannt: Es ist bedauerlicherweise mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit in ganz Österreich zu rechnen. Interessant ist aber, dass die beiden ÖVP-Politiker nun Maßnahmen von der Wiener Stadtregierung fordern, um die fehlgeschlagene Arbeitsmarktpolitik der blauschwarzen Bundesregierung zu kaschieren", kommentierte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz am Freitag die Forderung von Tschirf und Gajdosik nach mehr Engagement gegen die Arbeitslosigkeit. "Offensichtlich ist den beiden VP-Arbeitnehmervertretern entgangen, dass Wien ein wirkungsvolles Investitionsprogramm gestartet hat, um die Einsparungen des Bundes zumindest teilweise zu kompensieren", erklärte Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. ****

Die Investitionen der Stadt Wien seien im kommenden Jahr mit 21,3 Milliarden Schilling ( ca. 1,55 Milliarden Euro) sogar höher als die Investitionen des Bundes für ganz Östererich, die von 33 Milliarden Schilling (ca. 2,4 Milliarden Euro) im Jahr 1996 auf 16,5 Milliarden Schilling (ca. 1,2 Milliarden Euro) im Jahr 2002 sinken würden. "Wien unternimmt wirklich alles Menschenmögliche, um den Ausfall der Bundesinvestitionen abzufedern. Wir können aber nicht alle Versäumnisse des Bundes ausgleichen. Es ist aber eine Unverschämtheit, wenn Tschirf und Gajdosik von der Wiener Stadtregierung noch mehr Geld fordern, anstatt sich mit ihren berechtigten Forderungen nach mehr Engagement an die dafür verantwortliche und zuständige Bundesregierung zu wenden", so Kopietz abschließend. (Schluss) gd

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