Astner: Wie weit ist Landesrat Plank in Skandal um den Schlachthof St. Martin verwickelt?

Wien (SK) Der Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern, Siegmund Astner, stellte angesichts des Skandals rund um den Schlachthof in St. Martin, dessen Besitzer nun unter dem Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs verhaftet wurde, die Frage, warum der Schlachthof überhaupt Förderungen in der Höhe von 20 Millionen Schilling bekommen hat. "Um Förderungen zu bekommen, muss man Kriterien erfüllen. Wurden im Fall des Schlachthofes St. Martin diese Kriterien überhaupt überprüft? Wie weit ist der niederösterreichische Agrarlandesrat Plank in dieser Sache verwickelt", fragte Astner. ****

Astner erinnerte daran, dass Plank, bevor er Agrarlandesrat wurde, Generaldirektor der AMA war. Es stelle sich nun auch die Frage, wie weit die Kritierien überprüft wurden, die notwendig sind, um das AMA-Gütesiegel zu erhalten. Im Fall des Schlachthofes St. Martin sei es sehr fragwürdig, ob hier Qualitätskontrollen durchgeführt wurden, da der Betrieb von Seiten der EU bereits gesperrt werden sollte, nur durch Intervention von Landesrat Plank konnte er weiter bestehen.

Astner forderte nun die AMA auf, die Karten auf den Tisch zu legen und zu beweisen, wie genau und wie effizient ihre Kontrollen erfolgen. "Es muss alles getan werden, um das Vertrauen der Landwirte und vor allem der Konsumenten wieder zu erlangen", schloss der Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern. (Schluss) ns

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK