Pfeffer empört über Anfrage-Beantwortung Forstingers zu Postamt-Schließung

Forstinger nimmt dieses Thema offensichtlich nicht ernst

Wien (SK) Vor zwei Monaten richtete SPÖ-Abgeordnete Katharina Pfeffer eine parlamentarische Anfrage an Verkehrsministerin Forstinger, bei der sie in zwölf Fragen "klare Antworten zum aufgeheizten Thema Postämterschließung" verlangte. "Jetzt ist die Beantwortung eingelangt und es ist ein Witz, welche Stellungnahme Forstinger zur geplanten Schließung der 52 Postämter im Burgenland abgibt. Die Ministerin spricht um den heißen Brei herum", so Pfeffer. ****

Für Pfeffer gibt es nach Vorliegen der Beantwortung nur zwei Möglichkeiten, "entweder tut Forstinger so, als ginge sie das Thema Postämterschließung nichts an oder sie informiert sich als zuständige Ministerin nicht ausreichend über ihre Aufgabengebiete", so die burgenländische SP-Abgeordnete. "Laut Forstinger ist noch nicht klar, welche burgenländischen Postämter tatsächlich geschlossen werden. Auch eine Liste, wo die Unwirtschaftlichkeit einzelner Postämter hervorgeht, streitet die Ministerin ab", empört sich Pfeffer.

Erst vor wenigen Tagen habe die Post bekannt gegeben, dass sie -sobald Forstinger die nötige Universaldienstverordnung (UDVO) unterschrieben hat - die Postamt-Schließungen im ersten Halbjahr 2002 umsetzen werde, so Pfeffer. Demnach würden noch heuer österreichweit 1.500 Post-MitarbeiterInnen und im Jahr 2002 weitere 1.000 MitarbeiterInnen abgebaut werden, betont die SP-Abgeordnete. "Forstinger verkauft die Leute für dumm", so das abschließende Resümee Pfeffers. se/gg (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK