Verhandlungen um Immobilieninvestmentfondsgesetz erfolgreich abgeschlossen

Bundeskreditsektion begrüßt Durchbruch bei den Immobilieninvestmentfonds

Wien (PWK922) Nach länger dauernden Bemühungen haben sich gestern, Donnerstag, das Bundesministerium für Finanzen, Vertreter der Parlamentsfraktionen der Regierungsparteien und die Bundeskreditsektion der Wirtschaftskammer Österreich auf die wesentlichen Inhalte zur Schaffung eines neuen Immobilieninvestmentfondsgesetzes geeinigt. "Das Ergebnis stellt einen wichtigen Fortschritt und eine geeignete Rechtsgrundlage für die Schaffung derartiger Immobilieninvestmentfonds auch in Österreich dar", stellt Dr. Herbert Pichler, Syndikus der Bundessektion Bank + Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich, zum Abschluss dieser Verhandlungen fest.

Durch die Schaffung von Immobilieninvestmentfonds soll es auch Kleinanlegern ermöglicht werden, an sicheren Veranlagungen im Immobilienbereich teilnehmen zu können. Angesichts der Marktentwicklung insbesondere in Deutschland, sollen dadurch auch in Österreich die Palette für das anlagesuchende Publikum erweitert und die Chancen dieses Marktsegmentes genutzt werden können, wobei auf die Grundsätze der Sicherheit und des Anlegervertrauens besonders Bedacht genommen wird.

Die Ausgabe und Verwaltung von Immobilieninvestmentfonds wird ein Bankgeschäft darstellen, unterliegt der neuen Finanzmarktaufsicht und sieht eine regelmäßige Bewertung der Immobilien durch zwei Gutachter vor.

Nach Fertigstellung des Gesetzesentwurfes, der Befassung des Ministerrates Ende Jänner und der parlamentarischen Behandlung, ist der Start für 1.6.2002 vorgesehen. (hp)

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Syndikus Dr. Herbert Pichler
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Wirtschaftskammer Österreich

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