ASBÖ-Todter: Land stellt Unterstützung für Rettungsorganisationen auf partnerschaftliche Ebene

Notarztwagen-Vertrag garantiert Bestand der hochqualitativen Versorgung der Niederösterreichischen Bevölkerung

St. Pölten, (SPI) - "Der am vergangenen Dienstag vom Land NÖ durch LH Dr. Erwin Pröll und Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi und den beiden Rettungsorganisationen Rotes Kreuz und Arbeitersamariterbund NÖ unterzeichnete Notarztwagenvertrag stellt die Unterstützung des Landes für die Rettungsorganisationen auf eine neue partnerschaftliche Ebene. Die Rettungsorganisationen wurden damit von Subventionsempfängern zu Vertragspartnern, was die große Bedeutung des Rettungswesens dokumentiert. Die hochqualitative Versorgung der nö. Bevölkerung über die 24 NAW-Stützpunkte ist damit gesichert, ebenso das effiziente Wirtschaften und die notwendige Organisation der Arbeit der Rettungsorganisation", zeigt sich der Präsident des Arbeitersamariterbundes NÖ, HR Prof. Dr. Franz Todter, sehr zufrieden über die vertragliche Absicherung der Finanzierung des NAW-Dienstes.****

2.260 Ärztinnen und Ärzte, aktive Sanitäter, ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Zivildiener sowie 4.620 unterstützende Mitglieder sorgen in Niederösterreich für das Funktionieren des Rettungs- und Krankentransportwesens im Rahmen der Organisation des Arbeitersamariterbundes. 153 Fahrzeuge in 26 Rettungsdienststellen absolvierten bis Dezember 2001 45.276 Fahrten, 2.502 Menschen wurden geschult oder absolvierten Fortbildungsmaßnahmen im Zuge ihres ehrenamtlichen Engagements.

Seitens unserer Organisation wissen wir, welche wertvolle Arbeit unsere vielen Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen leisten. Das ehrenamtliche Engagement der Tausenden Freiwilligen kann nicht hoch genug geschätzt werden, gibt es doch der Bevölkerung Sicherheit und Hilfe. Die vor wenigen Wochen präsentierte Strukturanalyse bescheinigt den NÖ Rettungsorganisationen nicht nur gutes Wirtschaften und eine effiziente Organisation, sie zeigt auch den einen oder anderen Unterstützungsbedarf durch die öffentliche Hand auf. "Ist es nun im Fall des NAW-Vertrages wirklich zu einem qualitativen Fortschritt gekommen, so erwarten wir seitens des ASBÖ auch bei den noch anstehenden Weiterentwicklungen, so im Rahmen der Neuordnung des Gemeinderettungsdienstgesetzes, ebenso eine entsprechende, die Versorgung der Bevölkerung und die Organisation der Rettungsdienste absichernde Vereinbarung. Ich bin sehr optimistisch, dass eine solche positive Vereinbarung erzielt werden kann", so Todter.
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