Kaprun: Inbetriebnahme des neuen Gletscherjets nach nur fünf Monaten Bauzeit am Sonntag, den 23. Dezember 2001 - BILD (web)

Kaprun (OTS) - "Wir freuen uns", so die beiden Vorstände der Gletscherbahnen Kaprun AG, Manfred Müller und Peter Präauer, "dass wir nach einer sehr intensiven Bauzeit den Gletscherjet 1 in Betrieb nehmen und damit unseren Gästen wieder zwei unabhängige Aufstiegshilfen vom Tal auf das Kitzsteinhorn zur Verfügung stellen können." Die beiden Vorstände betonen, dass bei Planung und Bau der neuen Doppelseilumlaufbahn die Sicherheit und der Komfort für die Fahrgäste im Vordergrund standen. Der Seilbahntyp "Funitel", vom Generalunternehmer Doppelmayr gebaut, zeichnet sich durch eine sehr geringe Windanfälligkeit und dadurch erhöhte Sicherheit für die Fahrgäste aus. Nach einem rund hundertstündigen Probebetrieb wurde die gesamte Seilbahnanlage behördlich abgenommen und die Betriebsbewilligung erteilt.

Gemeinsam mit der bestehenden Panoramabahn können ab sofort 3.600 Personen in der Stunde vom Tal bis zum Langwiedboden befördert werden.

Umlaufbahn auf 10.500 Meter Seil

Die 21 Kabinen für jeweils 24 Personen hängen an einem parallel geführten insgesamt 10.500 Meter langen Seil mit 52 mm Durchmesser (Gesamtgewicht des Seils 107 t) und können bis zu 1.800 Personen pro Stunde transportieren. 13 Stützen tragen das Seil die rund 2.456 Meter lange Strecke von der Talstation (914 m) bis zur Bergstation (1.979 m).

Für den Bau der Bergstation und die Errichtung des Lawinenschutzdammes hinter der Häuslalm wurden rund 16.000 m3 Erdmaterial ausgehoben. 13.000 m3 Beton wurden für den Bau der Tal-und Bergstation und der Stützenfundamente verwendet. Rund 300 t Stahl wurden für die Seilbahnstützen verarbeitet.

Planung für Gletscherjet 2 laufen bereits

Um eine Verstärkung für die derzeitige Vierer-Sesselbahn vom Langwiedboden bis zum Alpincenter zu schaffen, laufen bereits die Planungen für den Gletscherjet 2. Ziel ist es, dass im Herbst 2002 dieser zweite Bauabschnitt in Betrieb gehen kann. "Wobei sicher ist", so die beiden Vorstände, "dass die unterirdische Standseilbahn für den Gästeverkehr nicht mehr in Betrieb gehen wird."

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