ÖAMTC: Pkw-Index nach wie vor über der 7-Prozent-Hürde

Trotz leichter Entspannung muss Kilometergeld um 60 Groschen (0,04 Euro) erhöht werden

Wien (ÖAMTC-Presse) - Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres wird wieder die Statistik Austria den offiziellen Pkw-Index ermitteln. Bis dahin errechnen die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperten monatlich die Entwicklung der Autokosten. "Seitens der Politik wollte man am liebsten mit dem offiziellen Autokostenindex auch gleich die kritische Diskussion über steigende Autokosten abschaffen", stellt Karl Obermair, Chef der ÖAMTC Interessenvertretung, fest. "Für die wirkungsvolle Vertretung von Autofahrerinteressen ist es aber schlichtweg unverzichtbar, Monat für Monat auf einen objektiven und unbestechlichen Teuerungsmaßstab zurückgreifen zu können", betont Obermair.

Analog zum Verbraucherpreis-Index (VPI) für November 2001 (Basis 1996=100) 107,4 beträgt der vom ÖAMTC errechnete Autokosten-Index im November (Basis 1996=100) 111,3. Aus dieser Berechnung des ÖAMTC ergibt sich damit eine eindeutige Verteuerung der Autokosten gegenüber dem Indexstand der letzten Kilometergelderhöhung vor mehr als vier Jahren (101,1) um 10,1 Prozent. Obermair: "Der aktuelle Wert zeigt zwar eine leichte Entspannung, liegt aber deutlich über der '7-Prozent-Hürde', also jenen Wert, der eine Erhöhung des Kilometergeldes von 4,90 Schilling (0,36 Euro) auf 5,50 Schilling (0,40 Euro) rechtfertigt."

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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