Cabana: Pharmazie-Studium aus der naturwissenschaftlichen Fakultät heraus zu brechen ist unsinnig und teuer

Warum bewährte Strukturen zerschlagen?

Wien (OTS) - Im Wissenschaftsministerium gibt es Überlegungen zum Herausbrechen des Studiums der Pharmazie aus der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universitäten. Dagegen spricht sich der Präsident der Ö. Apothekerkammer, Dr. Herbert Cabana, aus:
"Die naturwissenschaftliche Ausbildung ist die Basis des Pharmaziestudiums. Warum bewährte Strukturen zerschlagen? Die auf Österreichs Universitäten naturwissenschaftlich, fächerübergreifend ausgebildeten Pharmazeuten brauchen weltweit keinen Vergleich zu scheuen, ihre Ausbildung hat einen Ruf von Weltgeltung."

Darüber hinaus hinterfragt Cabana die wirtschaftliche Vernunft einer derartigen Umstrukturierung. "Umstrukturierungen kosten Geld. Wozu dieses ausgeben, wenn bereits bisher hervorragend ausgebildet wird."

Wie die Apothekerkammer erfahren hat, ist die Gründung einer Gesundheitsuniversität geplant. Cabana erinnert daran, dass im Studium der Pharmazie rein naturwissenschaftliche Inhalte wie z.B. Chemie, Biologie, Botanik, Pharmakognosie und Pharmakologie im Vordergrund stehen und nur so ein optimales Ausbildungsergebnis erzielt werden kann. Wenn man an eine Zusammenlegung denkt, müsste man die gesamte naturwissenschaftliche Fakultät mit der medizinischen verschmelzen", erklärt Cabana.

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