Stadt Wien hilft

Öffentliche Unterstützung für Auslandshilfsprojekte

Wien, (OTS) 2001 lagen die Hauptschwerpunkte der finanziellen Auslandshilfe der Stadt Wien auf der Verbesserung der Wasserversorgung in Belgrad, der Hilfe für strahlenerkrankte Menschen rund um Tschernobyl, der Soforthilfe für die Hochwasseropfer in Polen und der humanitären Hilfe für Afghanistanflüchtlinge. Darüber hinaus wurden aus Mitteln der Stadt Wien Krankenhäuser in Albanien und in der Stadt Nablus (Israel) mit dringend benötigten Spitalsgütern unterstützt, in einer Roma-Siedlung in Bulgarien Blockhäuser samt Gemüsegarten für die Selbstversorgung errichtet, in El Salvador Familienhäuser für die Erdbebenopfer wiederaufgebaut und der Ankauf von Geräten zur Augenuntersuchung für Äthiopien finanziert.****

Hilfe für Belgrad

Zur Verbesserung der Wasserversorgung in Belgrad hat die Stadt Wien im Rahmen ihrer "Hilfe für Belgrad" technische Geräte für das Wasserleitungsnetz in Belgrad, wie Feuerhydranten, Großarmaturen, Absperrschieber, Rohrdichtschellen sowie Leitungsrohre samt diversen Zubehörs angekauft.

Hilfe für strahlenerkrankte Menschen in der Ukraine

Auch 15 Jahre nach der Tschernobylkatastrophe gilt es noch, die Opfer medizinisch zu versorgen. Mit Unterstützung der Stadt Wien hat das ukrainische Rote Kreuz rund 160 Krankenschwestern mit Visiting-Nurses-Service-Kits (Einwegspritzen, Operationsscheren, Pinzetten, Urin-Teststreifen) ausgestattet und versorgt rund 4.000 Kinder in den Monaten Oktober bis März mit lebensnotwendigen Vitaminen.

Hochwasserhilfe für Polen

Im Sommer wurde der Großraum Krakau durch sintflutartige Regenfälle von einem Jahrhunderthochwasser heimgesucht. Nach Rückgang des Wassers wurden Desinfektionsmittel, Säuberungsgeräte und Medikamente durch das Rote Kreuz für Kleinpolen mit Geldern der Stadt Wien angekauft.

Hilfe für Flüchtlingslager an den Grenzen Afghanistans In Afghanistan herrscht laut Augenzeugenberichten das größte Flüchtlingsdrama seit dem Zweiten Weltkrieg. In den Grenzregionen zu Taschikistan entstehen unkontrollierte Flüchtlingslager. Medizinische Betreuung, die Trinkwasserversorgung sowie die Errichtung von sanitären Anlagen sind derzeit die dringensten Anliegen. "Ärzte ohne Grenzen" koordinieren mit finanzieller Hilfe der Stadt Wien die Versorgung der Lager vor Ort.

Krankenwägen, Müllfahrzeuge und Spitalgüter für humanitäre Hilfe

Neben der finanziellen Unterstützung konnte die Stadt Wien auch vielen Menschen mit Sachgüterspenden helfen. Güter, die in der kommunalen Verwaltung auf Grund des technischen Fortschrittes als überaltert und nicht mehr zweckgemäß gelten, verrichten weltweit in humanitären Einrichtungen nützliche Dienste.
2001 spendete die Stadt Wien Krankenwägen an Spitäler in Weißrussland und Serbien, Müllfahrzeuge gingen nach Bulgarien und in die Slowakei, Schulmöbel nach Albanien, medizinisch-technische Geräte wurden an Krankenhäuser in Syrien, Sri Lanka, Rumänien, den Kosovo und der Ukraine verschenkt. (Schluss) red

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Mag. Christian Anderle
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