ELLMAUER MAHNT GEMÄSSIGTERE SPRACHE IN ORTSTAFELSTREIT EIN

 

Wien, 21. Dezember 2001 (ÖVP-PK) Für den Parlamentarischen Menschenrechtssprecher der ÖVP, Abg. Matthias Ellmauer, ist es sehr bedauerlich, was sich rund um die Diskussion des Verfassungsgerichtshofsurteils zu den zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten abspielt. "Ich plädiere für ein Abrüsten in der Wortwahl. Die politische Diskussion hat sich dermaßen aufgeschaukelt, dass der traditionell gute Dialog zwischen den Regierungen und den Minderheitenvertretern gefährdet ist", warnte Ellmauer heute, Freitag. ****
 

"Wir sollten uns wieder darauf besinnen, dass bei all den Argumenten der Minderheitenschutz in Österreich nicht vergessen werden darf. Und wir diskutieren hier auch über Menschen, deren Würde wir durch unachtsam ausgesprochene Worte verletzen könnten. Politische Auseinandersetzung ja, diese darf aber nicht in Menschenhetze ausarten", mahnt Ellmauer zu einer Mäßigung in der Wahl der Worte.

"Wir sollten wieder zum politischen Dialog aller Beteiligten zurückkehren", begrüßt Ellmauer die Ankündigung von Bundeskanzler Schüssel, eine Konsenskonferenz zum Ortstafelstreit im Frühjahr kommenden Jahres mit Vertretern des Bundes, des Landes Kärnten und der slowenischen Minderheit abzuhalten. "Ich hoffe, dass die kommenden Weihnachtsfeiertage auch dazu genützt werden, besinnlicher in der Sprache zu werden", schloss Ellmauer.
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