Hanreich: Gute Arbeit und Zukunft des VKI nicht schlecht reden

Wirtschaftskammer betont Bedeutung des VKI in der Konsumenteninformation - Sozialpartner einig

Wien (PWK920) "Die Wirtschaftskammer Österreich ist keinesfalls an einem Konflikt um den Verein für Konsumenteninformation (VKI) interessiert, vielmehr will sie wie die anderen Sozialpartner die Zukunft des Vereins als wesentlichen Träger der Konsumenteninformation stärken", betont Hanspeter Hanreich, Leiter der rechtspolitischen Abteilung der WKÖ und Vorstandsmitglied des VKI. Die veränderten Wirtschaftsgegebenheiten - gemeinsamer Markt der EU, Globalisierung, Liberalisierung, Dienstleistungsgesellschaft -erfordern auch eine Umstrukturierung des VKI. "Nur so kann die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit des Vereins auf Dauer erhalten bleiben," meint Hanspeter Hanreich.

Das von Justizminister Böhmdorfer seit Monaten unverändert vorgetragene Konzept einer flächendeckenden Konsumentenberatung ist für den VKI wirtschaftlich nicht leistbar. Aus diesem Grund haben sich die Sozialpartnerorganisationen gemeinsam zu einem anderen Ansatz für die zukünftige Strategie des VKI entschlossen:

Ausgliederung der operationalen Bereiche
Konzentration auf die Kerntätigkeiten
schlankere Strukturen in der Vereinsorganisation

Hanspeter Hanreich wundert sich, dass der Justizminister sich diesen klaren Prinzipien nicht anschließen will. Hanreich: "Statt der Politik eines konstruktiven Miteinanders sehen wir eine offensichtliche Verzögerung dieser Restrukturierungspläne." Als "wenig konstruktiv" sieht Hanreich auch die ungerechtfertigten Beschuldigungen der ordentlichen Mitglieder des VKI durch den Justizminister. Man soll die gute Arbeit des VKI und dessen Zukunft nicht schlecht reden.

Auch Anschuldigungen gegen die WKÖ, Zensur in der Zeitschrift Konsument ausüben zu wollen, ist für Hanreich ein bewusstes oder unbewusstes Missverstehen der Arbeitsweise des VKI in Testangelegenheiten:

"Natürlich übt die Wirtschaftskammer keine Zensur im VKI aus." Tatsächlich werden nämlich nach Abschluss von Tests die anonymisierten Berichte einem Fachausschuss im VKI zur Stellungnahme vorgelegt. Dort können noch Fehler oder Irrtümer im Bericht beseitigt werden, bevor der Test im Konsument veröffentlicht wird. (RH)

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Wirtschaftskammer Österreich

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