ORF und Bundesheer bieten ORF-Journalisten Ausbildung für den Einsatz in Krisengebieten

Wien (OTS) - Gemeinsam mit dem "Zentrum Jagdkampf" des Österreichischen Bundesheers bietet der ORF im nächsten Frühjahr für seine Journalisten eine mehrtägige Vorbereitung auf den Einsatz in Krisengebieten an.
Von Informationen über Sprengfallen und Minen über Erste Hilfe mit einfachsten Mitteln, Orientieren mit Karten, Überlebenstraining bis zu Verhandlungstaktik mit "Rebellenführern" lernen Journalisten in Übungssituationen, wie man sich im Ernstfall verhält. Alles Informationen, die überlebenswichtig sein können, wenn es einmal in ein Krisengebiet geht.
Informationsintendant Hannes Leopoldseder: "Es ist mir ein persönliches Anliegen, unsere Journalisten möglichst gut auf schwierige und oft gefährliche Einsätze in Krisengebieten vorzubereiten. Es ist klar, dass, wann immer Mitarbeiter in einem Kriegsgebiet arbeiten, dies mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Aufgabe des Arbeitgebers ist, dieses Risiko so weit als möglich zu minimieren. Ich bin überzeugt, dass Ausbildung und Training dazu beitragen können und hoffe natürlich, dass alle, die an diesen Kursen teilnehmen, das Erlernte nie wirklich erproben müssen."

Das "Zentrum Jagdkampf" verfügt über breite Erfahrung auf dem Gebiet der Journalistenausbildung für den Einsatz in Krisengebieten -Fernseh- und Radiosender aus der ganzen Welt kommen inzwischen in dieses Zentrum, um sich hier auf den Ernstfall vorzubereiten. Koordiniert wird das Seminar von der ORF-Berufsaus- und -fortbildung (BAF).

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