Prinzhorn: "Entpolitisierung der Wirtschaftsforschungsinstitute muß umgesetzt werden"

Evaluierungsbericht stützt diese Forderung - Auch Finanzierung muß verbessert werden

Wien, 2001-12-20 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschaftssprecher DI Thomas Prinzhorn sieht sich im Ergebnis des Evaluierungsberichtes betreffend Wirtschaftsforschungsinstitute bestätigt. "Die von mir im Herbst im Rahmen einer Pressekonferenz geforderten Verbesserungen bzw. Änderungen betreffend Organisations- bzw. Finanzstruktur finden sich zu einem Großteil auch im Evaluierungsbericht wieder", so Prinzhorn.****

Die Hauptforderung Prinzhorns, wonach eine Entpolitisierung der Wirtschaftsforschungsinstitute zum Zwecke der Unabhängigkeit und Objektivität derselben notwendig sei, teile auch das internationale Evaluatorenteam: "Diese orten explizit beim WIFO das Problem "der politischen Einflußnahme". Der Rückzug der Politik aus den einzelnen Gremien der Institute ist daher jedenfalls umzusetzen. Verzetnitsch, Schüssel, Rieder & Co. haben sich tunlichst zurückzuziehen", so Prinzhorn.

"Des weiteren kritisieren die Evaluatoren, daß die Grundbudgets der Institute nur von Jahr zu Jahr festgelegt werden und somit "die qualitätsvolle Erbringung öffentlicher Güter gefährdet" sei. Auch hier war unsere Forderung vor zwei Monaten klar definiert:
Zusicherung einer entsprechenden Finanzierung über Jahre. Nur so ist es möglich, mittel- und langfristig Projekte zu planen und zu fixieren", so der freiheitliche Wirtschaftssprecher.

"Mit der Frage der Relevanz der Aufgabenbereiche der Institute hat sich der Bericht nicht befaßt, sondern nur mit deren Einhaltung. Ebenso war die Frage einer möglichen Fusion der Institute nicht Thema, wurde daher also auch gar nicht bewertet. Der Bericht erwähnt lediglich, daß es eine Reihe von überlappenden Bereichen gibt. Wettbewerb zwischen mehreren Instituten ist richtig und wichtig, trotzdem halte ich ein vom Staat subventioniertes Institut für ausreichend. Vergleiche mit Prognosen anderer Institute, etwa Banken, sind auch heute bereits möglich", so Prinzhorn abschließend. (Schluß)

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