Frauenministerium: Förderung in der Höhe von 100.000,-- ATS für Unabhängiges Frauenforum (UFF) bereits seit 28.11.2001 angewiesen

Wien (BMSG/OTS) - Zu Ungereimtheiten in bezug auf Äußerungen der Vorsitzenden des Unabhängigen Frauenforums (UFF), Eva Rossmann, nahm heute das Frauenministerium Stellung. So habe das Ressort am 28. November 2001 100.000,-- ATS (7267,28 €) an das UFF überwiesen. Heute Früh habe es vor dem Frauenministerium jedoch eine Demonstration des UFF gegeben, bei der die Auszahlung der 100.000,-- ATS (7267,28) nach wie vor verlangt worden sei.****

Am 23.4.2001 sei ein Förderansuchen des UFF eingelangt. In der Folge habe das Förderverfahren begonnen, wobei jedoch seitens der Förderwerberinnen noch Unterlagen nachzureichen gewesen waren. Die Förderwerberinnen hätten damals den gesetzlich geltenden Förderrichtlinien nicht entsprochen, weswegen es auch zu keiner Auszahlung von Fördermitteln gekommen sei. Nach Vorlage dieser nachzureichenden Unterlagen im September 2001 sei dem UFF der Fördervertrag in der Höhe von 100.000,-- ATS (7267,28 €) übermittelt worden, wobei es sich bei diesem Betrag um die gleiche Höhe wie im Vorjahr handelte.

Der von den Förderungsnehmerinnen in der Folge unterschriebene Vertrag sei am 12.11.2001 in der zuständigen Fachabteilung III/2 eingelangt. Laut Buchhaltung des BMSG erfolgte nun die entsprechende Anweisung am 28.11.2001. Das Frauenministerium verstehe nun nicht die Vorhaltungen der Säumigkeit, die seitens der Vorsitzenden des UFFs, Eva Rossmann, in seine Richtung bei einer heute früh vor dem Eingang des Frauenministeriums abgehaltenen Demonstration gemacht wurden. Das Frauenministerium habe völlig gesetzeskonform und korrekt gehandelt und die Förderung in Höhe von 100.000,-- ATS (7267, 28) an das UFF überwiesen.

Die zuständigen Damen des UFF seien daher in einem ersten Schritt dazu angehalten, ihre Buchhaltung zu durchforsten, damit solche Missverständnisse rasch aufgeklärt werden könnten. Die einzige Grundlage der heutigen Demonstration seien somit die 20 anwesenden Damen des UFF gewesen, das Vorschieben einer nicht vorhandenen Grundlage habe sich als äußerst blamabel erwiesen. Unter der jetzigen Bundesregierung und Minister Haupt gebe es nicht nur die umfassendste Frauenförderung seit Jahren, sondern auch die absolut einzuhaltende Prämisse, nur solche Projekte, Veranstaltungen oder Förderansuchen positiv zu erledigen, die den gesetzlichen Grundlagen auf Punkt und Beistrich entsprechen. Jede andere Praxis, die gesetzliche Grundlagen außer Acht lasse, würde sonst in Förderkriminalität abgleiten. (Schluss) bxf

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