Fessel-Gfk: Wirtschaftsbund Nummer 1 in Wirtschaftspolitik - BILD (web)

Österreich-Umfrage zu Wirtschaftskompetenz der Parteien, Politiker und Sozialpartnerschaft

Wien (OTS) - Am Ende des Jahres gibt es für den Österreichischen Wirtschaftsbund Erfreuliches zu berichten: Nach einer aktuellen Meinungsumfrage des Fessel-Gfk-Institutes (Befragungszeitraum 11.12. bis 13.12.01) ist die größte politische Interessenvertretung der Wirtschaftstreibenden in Österreich die Nummer Eins in Sachen Wirtschaftspolitik. Platz Eins auch für Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl: In der personellen Wirtschaftskompetenz führt er die Rangliste im Vergleich zu den Parteichefs an. Befragt wurden Frau und Herr Österreicher auch zur Wirtschaftskompetenz der Parteien und der erwünschten Rolle der Sozialpartnerschaft. ****

Die Arbeit des Wirtschaftsbundes wird von 39% als "sehr gut" oder "gut" beurteilt, womit er vor der Sozialpartnerschaft, der Bundesregierung, den Parteien und seinen "Konkurrenten" FWV (Freier Wirtschaftsverband) und RFW (Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender) rangiert. Die höchsten Negativwerte bei der "Wirtschaftskompetenz" geben die Österreicher der SPÖ (29%) und der FPÖ (30%). Die geringste Zustimmung für ihre wirtschaftspolitische Arbeit erhalten der SP-nahe FWV mit 15% und der RFW mit 16%.

Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf zum WB-Ranking:
"Unsere Arbeit wird geschätzt, der Wirtschaftsbund als wirtschaftspolitisches Kompetenzzentrum wahrgenommen. Die ermittelten 39 Prozent Zustimmung in der Gesamtbevölkerung sind vor allem angesichts der niedrigen Selbstständigenrate von 7 Prozent in Österreich beachtlich."

Gefragt wurde außerdem nach der Wirtschaftskompetenz der Parteien. Mit 34% wird die ÖVP am höchsten eingestuft, erst mit Abstand folgen SPÖ (23%), FPÖ (14%) und Grüne (8%).

In der personellen Wirtschaftskompetenz führt unter den Parteiobleuten Bundeskanzler Schüssel mit einem Durchschnittswert (nach Schulnotensystem) von 2,8. Es folgen Vizekanzlerin Riess-Passer (2,85) und Grünen-Obmann van der Bellen (2,9). Das Schlusslicht bildet hier SP-Chef Gusenbauer mit der Note 3,2 und den meisten Negativ-Wertungen (37%).

Wirtschaftsbund-Präsident Leitl wird mit Abstand die größte Kompetenz zugesprochen. Mit 51% "sehr gut/gut" und nur 5% "genügend/nicht genügend" (bei 31% "befriedigend").

Hohe Zustimmung erhält die Sozialpartnerschaft von den Österreichern. 44% der Befragten wollen, dass die Sozialpartnerschaft in Zukunft die gleiche Rolle spielen sollte wie bisher und 38% wünschen sich eine größere Rolle. Nur 15% wünschen sich einen geringeren Stellenwert der Österreichischen Sozialpartnerschaft.

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