FCG-Wien: LS Pöltl für Förderung der "Gebärdensprache"!

Gehörlose dürfen im Medienzeitalter nicht Bürger "zweiter Klasse" sein! Wien (OTS) - Die parlamentarische Initiative, die Gebärdensprache intensiver als bisher im öffentlichen Leben zu verankern, wurde heute seitens des Landessekretärs der FCG-Wien, KR Fritz Pöltl, begrüßt.

"An die 500.000 Menschen in Österreich sind entweder hörbehindert oder gänzlich gehörlos. Die Gebärdensprache ist oftmals die einzige Möglichkeit, untereinander oder mit den "Hörenden" in Kontakt zu treten", so Pöltl. Trotzdem fristet die Gebärdensprache im Bewußtsein der Öffentlichkeit als auch im Fernsehen ein "Siefmütterchen-Dasein".

"Es kann nicht sein, daß eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird. Die Anwendung der Gebärdensprache im Fernsehen sowie verstärkter Einsatz von Untertiteln und Initiativen im Telekombereich sollten neben dem verstärkten Angebot von Gebärdensprachkursen ein erster Schritt sein, die Gehörlosen gesellschaftlich zu integrieren", sagte der Landessekretär.

Ladenöffnungszeiten: FPÖ und der Arbeitsminister können es nicht lassen!

Als vollkommen entbehrlich bezeichnete der Wiener FCG-Landessekretär KR Fritz Pöltl den neuerlichen Vorstoß seitens des Arbeitsministers und der FPÖ, die Ladenöffnungszeiten ausweiten zu wollen.

"Obwohl sich die Interessenvertretungen des Handels und der Arbeitnehmer für die Beibehaltung der derzeit gültigen gesetzlichen Bestimmungen sowie ihrer Ausnahmen ausgesprochen haben und breit angelegte Umfragen die Zufriedenheit der Konsumenten mit den jetzigen Regelungen dokumentieren, dürfte es einigen Politikern Spaß machen, dieses Thema wie "Loch Ness" in die Medien zu bringen", erklärte Pöltl.

Ob die Ladenöffnungszeiten durch die Abschaffung des Bundesgesetzes und ihre gesetzliche Verlagerung auf Landesebene "aufgeweicht" werden könnten - so wie es sich einige "Liberalisierer" vorstellen - hält der Landessekretär für wenig realistisch. "Schließlich habe die Mehrheit der Landtage entsprechende Beschlüsse, an den gültigen Bestimmungen nicht zu rütteln", so Pöltl abschließend.

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