ÖBB: Niederwieser kritisiert vorm Walde: "Frechheit, 37 Mio. Schilling für neues Logo auszugeben"

ÖBB-Aufsichtsrat ist gefordert

Wien (SK) "Es ist eine unerhörte Frechheit, wenn ÖBB-Generaldirektor vorm Walde für ein neues Firmenlogo 37 Millionen Schilling ausgibt und zugleich bei Service und Personal einen rigiden Sparkurs verfolgt", zeigt sich SPÖ-Abgeordneter Erwin Niederwieser über das neue Vorhaben verärgert. ****

Ein "sündteures, neu verpasstes Corporate Design" könne über das Sinken der Qualität in den ÖBB nicht hinwegtäuschen. "Weniger und schlechte Zugsverbindungen, überfüllte PendlerInnenzüge, mangelndes Service und verschmutze Bahnhöfe sind der Grund dafür, dass die Menschen über die Bahn verärgert sind und auf das Auto ausweichen", so Niederwieser am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Wenn es stimmt, dass vorm Walde den ebenfalls aus Hannover stammenden Designprofessor Lindinger ohne Ausschreibung beauftragt hat, ein ÖBB-Logo zu entwerfen und der dafür 37 Mio. Schilling kassiert, dann ist der Aufsichtsrat gefordert, dieser Sache nachzugehen", schloss Niederwieser. (Schluss) ml/gg

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