Faymann: Präsentation der Broschüre Zukunfts(t)räume

Ideen für Mariahilf & Neubau

Wien, (OTS) Die Gebietsbetreuungen liefern seit Jahren einen wichtigen Beitrag zum besseren Zusammenleben in unserer Stadt, weil sie mit den MieterInnen zusammenarbeiten und auf diese Weise zwischen den Bewohnern, Politik und Verwaltung vermitteln. Sie werden in Zukunft ein noch wichtigerer Partner sein, denn die weitere Aufwertung alter Stadtteile sowie Standardverbesserungen, um Wohnungen und Wohnumfeld an ein möglichst hohes Niveau an Wohn- und damit Lebensqualität anzupassen, werden Schwerpunkte der Wohnungspolitik der nächsten Jahre sein. Umso erfreulicher sind die am Donnerstag vorgestellten Ideen für Mariahilf und Neubau. Sie haben als gemeinsamen Nenner das Bestreben, das Wohnen und die Lebensqualität in Wien weiter zu verbessern. Die eine oder andere Idee dieser Broschüre wird sicherlich umgesetzt werden. Auch dabei wird der Gebietsbetreuung Gumpendorf-Schottenfeld eine entscheidende Rolle zukommen. Darüber berichtete Wohnbaustadtrat Werner Faymann am Donnerstag in einem Mediengespräch.

Die Gebietsbetreuungen wurden ursprünglich eingerichtet, um die BewohnerInnen jener Wiener Stadtteile, in denen große Sanierungsprojekte geplant und realisiert werden, zu informieren, was in ihrem "Grätzel" passieren soll, sie in die Gestaltung einzubeziehen - sie aber gleichzeitig zu beraten und zu helfen, wenn sich in ihrem unmittelbaren Lebensbereich Probleme ergeben.

Architekten, Raumplaner, Juristen, Bautechniker, Mietrechtsexperten und Sozialarbeiter beraten und helfen bei Wohnhaus- und Blocksanierungen, Hof- und Dachbegrünungen, Fragen des Mietrechts und bei Problemen mit Spekulationshäusern. Sie geben Auskünfte über Beihilfen und Förderungen, arbeiten bei der Erstellung der Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen mit und betreuen und initiieren Neugestaltungen im öffentlichen Raum. Vor allem im privaten Wohnbau, wo die BewohnerInnen oft Spekulanten oder der Willkür von Hausbesitzern ausgeliefert sind, werden die Gebietsbetreuungen durch den unmittelbaren Kontakt mit den Betroffenen rasch tätig. Auf diese Weise ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gebietsbetreuung Gumpendorf in unzähligen Fällen gelungen, Verbesserungen zu erreichen.

"Gebietsbetreuung neu"

Im vergangenen Jahr wurde der Aufgabenbereich der Gebietsbetreuung ausgeweitet. Nun können auch MieterInnen von Gemeindewohnungen die bewährten Dienste der Gebietsbetreuungen in Anspruch nehmen. Aktiv werden die Gebietsbetreuungen in den Gemeindebauten in zwei Richtungen: Einerseits, in dem auf die unzähligen Hilfsmöglichkeiten der Stadt zurückgegriffen wird und etwa soziale Betreuungen angesprochen werden, andererseits aber auch dadurch, dass klare Grenzen aufgezeigt werden, die für ein ordentliches Zusammenleben nicht überschritten werden dürfen. Die GemeindemieterInnen können sich mit allen Wünschen, Ideen aber auch Beschwerden und Anregungen, für die nicht unmittelbar Wiener Wohnen als Hausverwaltung zuständig ist, an die "Gebietsbetreuungen neu" wenden. (Schluss) gmp

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