Kollross: Rücknahme der Zivildienst-Novelle Strassers unausweichlich!

Strasser ist für Zivildiener eine Zumutung!

Wien (SK) Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross, forderte anlässlich des fast einjährigen Bestehens der Zivildienstnovelle 2001 von Innenminister Strasser, eine Rücknahme dieser Novelle. "Ein Jahr wurden die Zivildiener durch die Novelle schikaniert. Dies ist Grund genug, nachdem bereits im Jahr 2000 die Verschlechterungen auf Zivildiener losprasselten, und im Jänner 2001 dies nochmals verstärkt wurde, eine Reform die diesen Namen auch verdient, in die Tat umzusetzen", so Kollross. ****

Kollross fordert deshalb eine sofortige Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate, sowie eine klare Regelung der Verpflegungsmodalitäten. Des weiteren ist es für die Sozialistische Jugend unausweichlich, dass sich der Innenminister nicht aus seiner Verantwortung stiehlt, und der Zivildienst nach wie vor ein zentraler Bestandteil staatlichen Aufgabengebietes ist, und nicht irgendeines Privatvereins.

Abschließend merkte Kollross an, dass er allerdings nur wenig Hoffnung hat, dass mit diesem Innenminister Verbesserungen für Zivildiener zu erzielen sind, da überall, wo er in diesem Bereich bis jetzt Hand angelegt hat, massive Verschlechterungen herausgekommen sind. Strasser ist für alle Jugendlichen, die sich für den Zivildienst entscheiden eine Zumutung, die es zu überwinden gilt. Selbst der Verfassungsgerichtshof hat dieses mit seinem Urteil erst kürzlich eindrucksvoll bestätigt. (Schluss) se/mp

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