Kadenbach: Postämterschließungen: Völliges Chaos und Planlosigkeit in der VPNÖ

VP-Gemeindebund-Präsident bestätigt: Keine Zahlen am Tisch, keine Ersatzlösungen vorhanden, keine Verhandlungen abgeschlossen

St. Pölten, (SPI) - "Völliges Chaos und Konzeptlosigkeit im Rahmen der von der blauschwarzen Bundesregierung verordneten Schließung von mehr als 200 Postämtern in Niederösterreich", ortet SPNÖ-Landesparteigeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach bei der ÖVP-Niederösterreich. Während die VPNÖ von nicht stattgefundenen Verhandlungen schwärmt und nicht vereinbarte Ersatzlösungen belobigt, bestätigte gestern VP-Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer den chaotischen Sacherverhalt. "Bis heute lägen keine Zahlen am Tisch, viele Gespräche und Verhandlungen fanden noch nicht einmal statt und die Post selbst bietet keine Alternativen an", so Mödlhammer im Ö1-Mittagsjournal vom gestrigen Mittwoch.****

"Einmal mehr ist damit bewiesen, dass sich die VP-Niederösterreich in einer ‚Scheinwelt' bewegt", so Kadenbach. Die Post hat nämlich nicht vor, Ersatzlösungen im großen Umfang zuzulassen. Ganz im Gegenteil sind für die 230 Postämterschließungen in NÖ nur ein paar Dutzend Post-Partner im Gespräch, wobei auch diese bisher keine Garantie haben, die Dienste auch übernehmen zu können. Statt Verbesserungen für die Bürger, wird es zu massiven Verschlechterungen und Versorgungsengpässen kommen. Schon jetzt sind Briefe im gleichen Bundesland bis zu drei Wochen unterwegs, ja in der selben Gemeinde kann eine Postsendung schon mal mehr als 14 Tage brauchen, um vom Absender zum Empfänger - so geschehen in St. Pölten - zu kommen.

Die VPNÖ versagte auf allen Linien. LH Erwin Pröll, der seit Wochen diese Problematik nur abschiebt und untätig zusieht, wie die Bundesregierung die öffentlichen Einrichtungen in Niederösterreich zerstört, leistet dem Land keinen guten Dienst. Die NÖ Sozialdemokraten haben gemeinsam mit der Bevölkerung dagegen viel erreicht. SP-Initiativen im NÖ Landtag, dutzende Gemeinderatsbeschlüsse für den Erhalt der Postämter der Gemeinden, Zehntausende Unterschriften von empörten Bürgerinnen und Bürgern, die sich nicht ihrer Lebensqualität berauben lassen wollen und viele parlamentarische Initiativen, wie Petitionen und Anfragen, lassen die Chancen steigen, dass die Kaputtsparpläne der blauschwarzen Koalition scheitern. Für uns NÖ Sozialdemokraten zählen die Menschen, nicht die Vorgaben aus den Büros von Schüssel & Co.", so Kadenbach in Richtung der untätigen VP-Niederösterreich.
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