VP-Willensdorfer: Gegen Parkpickerldiktat

Parkpickerl für den gesamten 15. Bezirk ist so unnötig wie ein Kropf

Wien, 19.12.2001 - "Die Bewohner von Rudolfsheim-Fünfhaus brauchen Parkplätze, kein Parkpickerl. Und davon sind in einigen Teilen des Bezirks noch genügend vorhanden. Die Parksituation in unserem Bezirk über einen Kamm zu scheren bringt nichts - außer einer Profilierungsmöglichkeit für Rot-Grün", so der Klubobmann der ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus, Kurt Willensdorfer. Es müsse zwar Entlastungsmaßnahmen für Teile des 15. Bezirks geben, aber nicht überall sei die Parkraumsituation dermaßen angespannt wie rund um die Stadthalle, beim Westbahnhof oder bei der Kirche Maria vom Siege.****

"Die Westbahnhofgarage, die Garage am Meiselmarkt und jene bei der Wiener Wasserwelt zum Beispiel haben noch genügend freie Kapazitäten. Es wäre auch durchaus noch Raum und Platz für eine weitere Volksgarage - z.B. unter dem Wieninger Park. Es ist daher viel angebrachter, darüber nachzudenken, wie man die Attraktivität dieser Garagen, evtl. durch eine Subjektförderung, aber auch durch erhöhte Sicherheit bzw. Sauberkeit usw., erhöhen kann, statt ständig nach dem Parkpickerl zu rufen. Es gibt viele Alternativen zu einem Parkpickerldiktat im 15. Bezirk - es fehlt nur der politische Wille der Verantwortlichen, diese auch wahrzunehmen.

"Die Grünen und die SPÖ Wien würden besser daran tun, sich mit den Menschen im 15. Bezirk zu unterhalten, statt ständig nach dem SP-Verkehrsstadtrat zu rufen. Dieser hat ohnehin schon bewiesen hat, dass er bei Verkehrsmaßnahmen, die von SP-Bezirken initiiert wurden, keine glückliche Hand hat. Ein Parkpickerl für den gesamten 15. Bezirk ist so unnötig wie ein Kropf", so Willensdorfer abschliessend. (Schluss)

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