Goldenes Ehrenzeichen für EAN-Pionierin Eva Maria Burian-Braunstorfer - BILD (web)

EAN-Standards aus Wirtschaft nicht mehr wegzudenken

Wien (OTS) - Aus der Hand von Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein erhielt EAN-Austria-Geschäftsführerin Eva Maria Burian-Braunstorfer das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Unter der Führung der aus Wien stammenden Kunstliebhaberin wurde EAN, ein branchenunabhängiges Identifikationssystem für Produkte, Dienstleistungen und Adressen, zum Marktführer. Das Unternehmen zählt heute zu den wichtigsten Serviceorganisationen für die österreichische Wirtschaft:
EAN-Produkte sind bei 4.700 Unternehmen - 80 Prozent davon KMUs - im Einsatz. Weltweit werden 900.000 Unternehmen von EAN-Organisationen in etwa 100 Ländern betreut.

Burian-Braunstorfer war Ende der 70er Jahre maßgeblich an Gründung und Aufbau der EAN-Austria beteiligt. Anlass war die Forderung von Handel und Industrie nach einer branchenübergreifenden Lösung zur Identifikation von Waren, Dienstleistungen und Unternehmen. Schon früh hat sich EAN-Austria mit ersten E-Commerce-Lösungen beschäftigt und die Voraussetzungen für elektronischen Datenaustausch geschaffen. Innovative EAN-Produkte wie ECODEX@Lite ermöglichen es auch Klein-und Mittelbetrieben, den Datenverkehr zu ihren Kunden über Internet kostengünstig abzuwickeln.

Unter der Führung von Burian-Braunstorfer etablierte EAN-Austria 1977 zusammen mit elf weiteren europäischen Ländern EAN-International, das heute mit UCC, der Organisation von USA und Kanada, ein globales Netzwerk bildet. Derzeit gibt es in etwa 100 Ländern EAN-Organisationen, die rund 900.000 Unternehmen betreuen.

Ein weiterer wichtiger Impuls geht von der internationalen ECR-Initiative (Efficient Consumer Response) aus, die Burian-Braunstorfer in Österreich koordiniert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie zu verbessern und Standardisierungspotenziale zu erschließen.

Auch die Konsumenten profitieren von EAN: Im Handel ermöglichen es EAN-Standards und der Einsatz von Barcodes, die Bedürfnisse der Kunden durch automatische Datenerfassung und integrierte, automatisierte Lagerbewirtschaftung rasch und sicher zu befriedigen. Im Gesundheitsbereich können mit Hilfe von EAN Medikamente über einen weltweit akkordierten Standard identifiziert werden; kleinste Dosierungen lassen sich mit Strichcode-Symbolen erfassen und einem bestimmten Patienten zuordnen. Schließlich kann die Lebensmittelsicherheit, z.B. über die Rückverfolgbarkeit von Fleischprodukten, mit EAN wesentlich erhöht werden.

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