ROTES KREUZ NÖ: Einigung mit den Krankenkassen über die Transportverrechnung

Tulln (OTS) - Nach langen Verhandlungen über die Verrechnung der Rettungs- und Krankentransporte zwischen den Rettungsorganisationen Rotes Kreuz und Arbeiter-Samariterbund einerseits und den NÖ-Krankenversicherungsträgern andererseits wurde nun eine Einigung erzielt. Sowohl für das laufende Jahr, als auch für das Jahr 2002 sind bereits die Verträge unterzeichnet und rechtsgültig.

"Schlussendlich haben die langwierigen Verhandlungen doch zu tragfähigen Lösungen geführt", erklärt Präsident HR Dr. Lechner den positiven Abschluss der Verträge. "Nun hat auch Sozialminister Magister Herbert Haupt den neuen Tarifen für die Rettungs- und Krankentransportdienstleistungen zugestimmt. Zuletzt gab es ja noch ein Veto des Ministervertreters im Verwaltungsausschuss. Die Einwände konnten aber durch lange Diskussionen schlussendlich entkräftet werden. Ein vertragsloser Zustand mit Direktverrechnung bei den Patienten ist daher endgültig vom Tisch."

Die neuen Verträge sehen ab 2002 bei allen Krankenkassen Tarife von 0,61 Euro (ATS 8,35) pro Kilometer für ambulante Patienten und 1,32 Euro (ATS 18,10) pro Kilometer für Kranken- und Rettungsdienst vor. Durch die Vereinbarung moderner Abrechnungsmodalitäten - es wird einen zentralen elektronischen Datenträgeraustausch geben, die Zahlungen werden monatlich akontiert - sinken auch die Verwaltungskosten, was sich auf die Tarifgestaltung ausgewirkt hat. Eine Limitierung des Aufwandes Ä"Deckelregelung"Ü ist aufgrund der Unbeeinflussbarkeit der Transportzahl durch den Rettungsdienst selbst nicht mehr Vertragsbestandteil.

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