Große Anerkennung für die im Ausland lebenden Österreicher

2002 ist auch das "Jahr der Auslandsösterreicher"

St.Pölten (NLK) - Die Österreichische Bundesregierung hat in
ihrer Ministerratssitzung vom 23. Oktober dieses Jahres das Jahr 2002 auch zum "Jahr der Auslandsösterreicher" erklärt. Damit wird den rund eine Million im Ausland lebenden Österreichern, von denen nach wie vor viele den Kontakt zu ihrer "alten" Heimat aufrecht halten, auch auf diese Art und Weise Anerkennung und Respekt gezollt. Ihr Wissen und ihre Erfahrung sind nicht nur enormes Potenzial für Österreich, sie stellen auch viele wertvolle Verbindungen zwischen ihrer österreichischen Heimat und den Ländern in allen fünf Kontinenten her. Dazu verstärken zahlreiche Vereine, Clubs, Councils, "Round Tables" und ähnliche Vereinigungen sowie deren Dachverbände wie beispielsweise das "Auslandsösterreicher-Werk" oder der "Weltbund der Österreicher im Ausland" den Einsatz der österreichischen Landsleute im Ausland.

Niederösterreich nimmt hier insofern eine Sonderstellung ein, als es nach wie vor das einzige Bundesland ist, das seit dem Jahr 1990 ein eigenes "Auslandsösterreicher-Referat" hat und somit in vielerlei Hinsicht Kontakte zu den im Ausland lebenden Niederösterreichern herstellt und vertieft. Jugendferien und Jugendtreffen von Auslandsösterreicher-Kindern in der Heimat ihrer Vorfahren gehören ebenso dazu wie Kulturpakete zur Vertiefung der deutschen Sprache oder das alljährliche Treffen erfolgreicher Auslandsniederösterreicher in St.Pölten.

Letztendlich ist es auch einem Auslandsösterreicher (Dr. Klaus Heiss) zu verdanken, dass den im Ausland lebenden Österreichern das Wahlrecht zuerkannt wurde. Möglich geworden ist das durch eine Anrufung beim Verfassungsgerichtshof im Jahr 1989. Seit dem 1. März 1990 ist das Wahlrecht Gesetz und verleiht somit den Auslandsösterreichern auch einiges politisches Gewicht.

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