PARTIK-PABLE: Heizkostenzuschuß: "Vereinfachung des Antragssystems notwendig"

"Jeder Ausgleichszulagenbezieher soll Heizkostenzuschuß direkt angewiesen bekommen"

Wien, 2001-12-15 (fpd) - "Bei der Vergabe der Heizkostenzuschüsse muß es endlich zu einer Vereinfachung des Antragssystems kommen", forderte heute die freiheitliche Abg. Dr. Helene Partik-Pable.****

In der Heizperiode 2000/2001 habe sich herausgestellt, daß viele bezugsberechtigte Personen nur deshalb keinen Antrag gestellt hätten, weil ihnen der bürokratischen Hürdenlauf zu kompliziert und die Darstellung ihrer Armut zu peinlich gewesen sei, so Partik-Pable.

Wie die Volksanwaltschaft in einem Sonderbericht zum Heizkostenzuschuß festhalte, könne der Bund bei der Erfüllung einer von ihm mitfinanzierten gesamtstaatlichen Aufgabe offensichtlich nicht darauf vertrauen, daß die Länder selbst für eine entsprechende Leistungszuerkennung sorgten. "In Wien werden Gelder für sozial Schwache nicht ausbezahlt. Es ist weiters paradox, den Bedürftigen zuzumuten, Anträge auf Heizkostenzuschläge zu stellen. Vielmehr sollte jeder Ausgleichszulagenbezieher den Heizkostenzuschuß direkt angewiesen bekommen", forderte Partik-Pable.

Es könne nicht so sein, daß die vorhandenen Gelder für ärmere Einkommensschichten unangetastet bleiben, nur weil der Zugang zu den Heizkostenzuschlägen für diese Menschen zu kompliziert sei. "Nicht das Antragsformular soll im Vordergrund stehen, sondern in erster Linie die persönliche Situation des Antragstellers", schloß Partik-Pable. (Schluß)

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