Mikl-Leitner: NÖ Patientencharta im Parlament beschlossen

350.000 Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen profitieren davon

St. Pölten (NÖI) - Mit dem einstimmigen Beschluss des Parlaments zu einer niederösterreichischen Patientencharta, steht der Verwirklichung von mehr Rechten für Patienten nichts mehr im Wege. In Niederösterreich werden in den 27 NÖ Krankenhäusern im Durchschnitt 340.000 Menschen pro Jahr betreut und 10.000 Menschen bewohnen in Niederösterreich Pflegeheime - all jene Menschen profitieren von der Patientencharta. Durch die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und dem Land Niederösterreich haben wir in Niederösterreich erstmals alle Rechte der Patienten verbrieft und auf einen Blick zusammengefasst, freut sich LGF NR Mag. Johanna Mikl-Leitner.****

Der Patient hat ein Recht darauf zu wissen, welche Rechte er hat und wohin er sich wenden kann, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. "Genau diesem Umstand wird die Patientencharta Rechnung tragen". Die Eckpunkte der Vereinbarung zwischen dem Bund und dem Land sind:
o Das Recht auf Behandlung und Pflege ohne Unterschied auf Alter, Vermögen und Art der Erkrankung des Patienten.
o Das Recht auf die Achtung der Menschenwürde, wozu auch das Recht auf Sterben in Würde gehört.
o Das Recht auf Selbstbestimmung und Information. Es ist dies für den Patienten ein ganz wichtiger Punkt, da in Zukunft neben der medizinischen Behandlung auch die Information über das Ergebnis der Behandlung und den Gesundheitszustand selbstverständlich sein muss.

"Mit der Patientencharta wird mehr Effizienz und Transparenz im Gesundheitsbereich erreicht und eine rasche fachliche Beratung und Hilfe ermöglicht. Mit der nunmehr beschlossenen Patientencharta setzen wir einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung des Gesundheits- und Sozialsystems und einen wesentlichen Schritt bei unserer Verpflichtung, eine "Insel der Menschlichkeit" zu bleiben", freut sich Mikl-Leitner.

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