• 14.12.2001, 11:31:46
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  • OTS0118 OTW0118

Onodi: Ausbau des Krankenhauses St.Pölten beschlossen

Verband Korneuburg-Stockerau abgesegnet

St.Pölten (NLK) - Das umfangreiche Investitions- und
Ausbauprogramm im niederösterreichischen Gesundheitswesen und die
Ausweitung der Kooperationsmodelle unter den Krankenanstalten gehen
zügig voran. So wurde im Rahmen der gestrigen Landtagssitzung das
Investitionsprogramm für das St.Pöltner Krankenhaus in der Höhe von
823 Millionen Schilling (59,81 Millionen Euro) abgesegnet. Auch die
Gründung des Krankenanstaltenverbandes Korneuburg-Stockerau fand die
Zustimmung des Landtages. "Beim Ausbau des St.Pöltner Krankenhauses
werden der Funktions- und Bettentrakt der Herzchirurgie, der
Kardiologie, der Neurochirurgie sowie notwendige Neu-, Zu- und
Umbauten in Angriff genommen. Mit der Fertigstellung ist Anfang des
Jahres 2007 zu rechnen. Der Krankenanstaltenverband
Korneuburg-Stockerau wird mit 1. Jänner 2002 seine Arbeit aufnehmen.
Durch die Kooperation und Spezialisierungen in wichtigen Bereichen
wird der medizinische Versorgungsstandard weiter angehoben.
Gleichzeitig werden durch Vorteile in der Verwaltung und Organisation
Kosteneinsparungen erzielt", freute sich
Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi über die positiven
Beschlüsse.

Gerade im Bereich der Ausweitung der Kooperationen zwischen den
Krankenhäusern und Trägern sei in den letzten Monaten viel geschehen,
meinte Onodi. Das Waldviertelklinikum zwischen den Krankenhäusern
Horn, Allentsteig und Eggenburg, das Donauklinikum mit Tulln und
Maria Gugging, die Kooperation der Spitäler Wiener Neustadt,
Neunkirchen und Grimmenstein oder nun der Krankenanstaltenverband
Korneuburg-Stockerau zeige, dass die Neustrukturierung des
Gesundheitswesens zügig vorangehe. Erst vor wenigen Wochen wäre die
Landesnervenklinik Mauer dem "Kooperationsübereinkommen
Versorgungsregion Mostviertel" beigetreten, mit dem die Statutarstadt
Waidhofen an der Ybbs sowie die Städte Scheibbs, Amstetten und Melk
als Rechtsträger ihrer Krankenanstalten ein völlig neues
Kooperationsmodell geschaffen haben. "Dabei ist hervorzuheben, dass
alle Kooperationsmodelle an die geographische Situation und die
vorhandenen Gegebenheiten der einzelnen Versorgungsregionen angepasst
wurden. Damit ist nicht nur die positive Weiterentwicklung des NÖ
Gesundheitswesens unter engster Einbindung der Region und der
Gemeinden garantiert, sondern auch wichtige Verbesserungen für die
Patientinnen und Patienten", so Onodi.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12312

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK

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