• 14.12.2001, 09:54:45
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Ferrero-Waldner 2: Auge um Auge droht die ganze Welt blind werden zu lassen

"im Nahen Osten mit offenen Augen die Weitsicht für künftige Generationen suchen"

(Laeken-OTS) Bezugnahmen auf die aktuelle Lage im Nahen Osten
erinnerte Außenministerin Benita Ferreo-Waldner heute daran, daß bei
der Entgegennahme des Sachrarow-Preises - den das Europäische
Parlament jährlich für Verdienste um den internationalen Frieden
vergibt die zwei Preisträger - ein Palästinenser und eine Israelin,
die jeder ein Kind in diesem Konflikt verloren haben - "bewegende
Worte gefunden haben, die auch in die Zukunft weisen könnten - wenn
die Verantwortlichen nur bereit wären zuzuhören".

Sinngemäß haben die beiden gesagt: "wenn wir entscheiden könnten,
sollte aus dem Leid Kraft zur Heilung erwachsen, statt ein blinder,
mit Hass geführter Kampf um Rache. Das Prinzip Auge um Auge droht
die ganze Welt blind werden zu lassen".

"Ich kann mich dieser Aufforderung nur anschließen. Gerade in
einer Zeit, in der in Afghanistan die Schleier Fallen und die
Menschen hoffentlich wieder sehen lernen, sollte auch im Nahen Osten
statt Blindheit, mit offenen Augen die Weitsicht für künftige
Generationen gesucht werden", sagte die Außenministerin (Schluß).

Rückfragehinweis: Außenministerium, J.Peterlik

Pressesprecher der Aussenministerin
Tel.: 0664-3567084

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAA/MAA

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