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Klagenfurt (OTS) - Neue "KÄRNTNER TAGESZEITUNG" Kommentar: Ärzte: Ganz oben und untendurch

Utl.: Ausgabe vom 14. Dez. 2001=

Was verbindet Journalisten, Politiker, Schilehrer,
Beamte, Künstler und Prostituierte? Keine Einleitung zu einem saftigen Herrenwitz liegt vor; diverse Berufsangehörige werden die Antwort dennoch als Witz empfinden. Besagtes Knäuel zählt nämlich zum sozusagen Letzten eines - vom Meinungsforschungsinstitut "market" erstellten - Rankings. Es geht um die beliebtesten/unbeliebtesten Bevölkerungs- und Berufsgruppen.

Dass die Medienleute lediglich auf dem zwölften Platz der 18-reihigen Skala rangieren, tut unsereins natürlich weh. Ein Schmerz, der allerdings sofort Milderung erfährt, blickt man auf Platz 13 und damit die Politiker. Man lässt sie also zurück, wenngleich um lediglich eine Stufe. Hoch erlauchte Volksvertreter dürfen sich wiederum freuen, wenigstens die Schilehrer und Beamten hinter sich zu wissen. Vorletzte und letzte Position nehmen - was einerseits Anlass zum Staunen, andererseits kein Wunder sein mag - Künstler und Prostituierte ein.

Doch nun zur Nummer eins: Die Spitze halten Ärzte, denen Pflegepersonal, Landwirte, Lehrer, Wissenschafter, Hausfrauen, Vertreter informationstechnologischer Bereiche, Weinbauern, Anwälte, Manager und Studenten nachgereiht sind.

Ob den Medizinern die Goldmedaille zum Vorteil gereicht, bleibt ungewiss. Vorläufig setzt es Ungemach: Im hiesigen LKH sollen, so hört man, über 50 Äskulapjünger dem Budget zum Opfer fallen. Das wird die Betreffenden nicht freuen, und die Betroffenen, also uns Patienten, fragt sowieso niemand.

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