ÖGB-Schmölz: Regierung verkauft PensionistInnen für blöd

Wien (ÖGB). "Die Regierung verkauft die PensionistInnen für blöd, wenn sie denkt, sie kann in einer Nacht- und Nebel-Aktion die unsoziale Pensionsanpassung legitimieren", sagt der Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen zum Verhalten der Regierungsparteien im Nationalrat. Diese hatten bei der heutigen Sitzung überraschend einen Abänderungsantrag zum Pensionsanpassungsfaktor eingebracht, um die zu geringe Pensionsanpassung für das kommende Jahr rechtlich abzusichern.++++

"Die zu geringe Pensionsanpassung führt zu einem weiteren massiven Kaufkraftverlust der PensionistInnen, den auch die Wirtschaft spüren wird", warnt Schmölz. Der Unmut der PensionistInnen über die unsozialen Belastungen sei groß. Die Rechnung für diese "Drüberfahr-Politik" werde der Regierung noch serviert werden, so Schmölz abschließend. (mfr)

ÖGB, 13. Dezember 2001 Nr. 1095

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