Pumberger: Kompetenz von Sanitätern wird ausgeweitet

FPÖ-Gesundheitssprecher dankt allen ehrenamtlichen Helfern des Roten Kreuzes

Wien, 2001-12-13 (fpd) - Das heute zur Debatte stehende Sanitätergesetz regelt die Freiwillig- und Ehrenamtlichkeit bei den Rettungstransportdiensten. Wie der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger eingangs seiner Rede erklärte, sehe das Sanitätergesetz u.a. eine Erweiterung der Kompetenz der Sanitäter vor. *****

Dies sei insbesondere auf die technischen Entwicklungen im Rettungswesen zurückzuführen. Sie machten auch eine verbesserte Ausbildung notwendig. Die Kompetenzerweiterungen für Sanitäter sollen ermöglichen, in kritischen Situationen Leben zu retten. "Die Notfall- und Katastrophenmedizin ist in den letzten Jahren derart modernisiert und verbessert worden, daß der Ersthelfer am Unfallort weit mehr können muß, als das früher der Fall war. Es müssen die entscheidenden Notfallmaßnahmen schon vor Ort an der Unfallstelle ergriffen werden", so Pumberger. Mit dem neuen Ausbildungssystem stehen hinkünftig Sanitäter zur Verfügung, die dem modernen Gesundheitswesen entsprechen.

Heftige Kritik übte der FPÖ-Gesundheitssprecher am früheren Wiener Gesundheitsstadtrat Rieder. Weil die Ausbildung der Notfallsanitäter um ein Jahr verzögert worden sei, "hat er das Leben hunderter Menschen gefährdet". Wie Pumberger abschließend erklärte, hätte das Gesetz schon vor einem Jahr beschlossen werden können, die Wiener SPÖ habe der Regierung diesen Erfolg aber nicht gegönnt.(Schluß)

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