Bösch: "Internationales Übereinkommen bewahrt Kinder vor der Teilnahme an militärischen Konflikten"

Wien, 2001-12-13 (fpd) - Der stellvertretende freiheitliche Landesparteiobmann von Vorarlberg Abg. Dr. Reinhard E. Bösch begrüßte die parlamentarische Genehmigung eines internationalen Übereinkommens, das die Rechte der Kinder bei militärischen Konflikten maßgeblich verbessert. ****

Zentrale neue Regelung sei die international geltende Anhebung des Mindestalters der Teilnahme an Kampfhandlungen von 15 auf 18 Jahre. Damit solle versucht werden, dem traurige Problem der Kindersoldaten entgegenzutreten. Gerade in den letzten Jahren hätten weltweit schwere und oft systematische Menschenrechtsverletzungen in internationalen oder innerstaatlichen Auseinandersetzungen, im Zuge derer Kinder häufig direkt oder indirekt an Kampfhandlungen teilnahmen, dramatisch zugenommen. Dies führe bei den Betroffenen oft zu gravierenden physischen und psychischen Schäden, was schwierige Wiedereingliederungsprozesse notwendig mache.

In Österreich sei dem Übereinkommen bereits durch eine Novelle des Wehrgesetzes Rechnung getragen worden, die die Heranziehung von Soldaten unter 18 Jahren unmittelbar zu Feindseligkeiten im Rahmen eines Einsatzes ausdrücklich ausschließe.

Bösch gab abschließend seiner Hoffnung Ausdruck, daß das Übereinkommen das tragische Schicksal von Kindersoldaten in Zukunft verhindern werde. (Schluß)

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