Bures: Pensionisten sollen schon wieder geschröpft werden

Wien (SK) "Dass die Regierungsparteien einen Teilaspekt des Sanitätergesetzes nutzen, um den Pensionisten weitere 1,6 Milliarden Schilling wegzunehmen, ist ein Skandal. Die Pensionisten haben eine faire Behandlung verdient", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures Donnerstag vor dem Nationalrat. Bures brachte einen Entschließungsantrag ein, wonach Haupt aufgefordert wird, dem Parlament eine Vorlage zukommen zu lassen, wonach die Pensionen in Höhe der Inflation von 2,9 Prozent anzupassen. "Die Durchschnittspension von Frauen beträgt 9.240 Schilling. Viele haben Schwierigkeiten, für die Heizkosten aufzukommen. Dieser unsoziale, herzlose Belastungskurs kommt für die Sozialdemokratie nicht in Frage", so Bures' Kritik. Für die Pensionisten habe es massive Verschlechterungen gegeben in den vergangenen zwei Jahren, 53 Milliarden Schilling habe man ihnen bereits weggenommen. ****

Bures erinnerte an die Verschärfung der Abschläge bei der vorzeitigen Alterspension und die Verschlechterung bei der Invaliditätspension. "Der Schröpfkurs der Regierung findet kein Ende. Mit immer neuen Kürzungen im Gesundheitsbereich findet die Regierung neue Wege, um Ältere und Kranke zur Kasse zu bitten. Dieser Politik treten wir gegenüber." Bures betonte, als Auswirkung dieser Belastungspolitik erhöhe sich die Inflation, die Kaufkraft werde geringer. Die Belastungspolitik verschärfe diesen Kurs durch die Pensionskürzungen, so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin abschließend. (Schluss) ts

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