PRINZ: KEINE CHANCE DEN "AUTOBAHN-TIERÄRZTEN"

 

Wien, 13. Dezember 2001 (ÖVP-PK) "Ein Mehr an Kontrolle, ein Mehr an straffen und strengen Regelungen, ein Ausschalten krimineller und gesundheitsgefährdender Machenschaften wie dubioser ‚Autobahn-Tierärzte’, eine bessere und konkretere Zusammenarbeit zwischen Tierärzten und Landwirten, verstärkte Maßnahmen zur Vorsorge statt Behandelns vergangener Versäumnisse - das alles bringt das mit großen Anstrengungen unter allen Beteiligten ausverhandelte Tierarzneimittelkontrollgesetz." Das sagte heute, Donnerstag, der oberösterreichische Abg. Klaus Prinz anlässlich der Debatte im Nationalrat. ****
 

"Es ist einfach nicht wahr, dass sich mit dem neuen Gesetz die Bauern selber kontrollieren oder in Zukunft selber ihren Tieren Arzneimittel verabreichen können", kritisierte Prinz die "unseriösen und rein taktischen Aussagen von Teilen der Tierärzteschaft". Ein fixer Vertrag zwischen Tierärzten und Landwirten und eine genaue Buchführung über die Abgabe der Tierarzneimittel werde dafür sorgen, dass unsere Lebensmittel noch sicherer sind und die Gesundheit der Tiere gewährleistet bleibt.
 

Die Stärken der bäuerlichen Produktion liegen in der Qualität der Produkte. "Das wissen unsere Bauern sehr genau. Das Spiel der Panikmache aber lehnen sie ab", betonte Prinz auch in Anspielung auf die Geschehnisse im vergangenen Winter. "Gerade in diesen Tagen, wo wir noch alle unter dem Schock des ersten BSE-Falles in Österreich stehen, hat sich gezeigt, dass die lückenlose Kontrolle gut funktioniert. Nun geht es darum, die Ursachen aufzuklären und den behandelnden Tierärzten sowie den Kontrollbehörden Vertrauen zu schenken. Denn sie tun alle ihr Bestes, um die Gesundheit von Mensch und Tier zu schützen", schloss Prinz.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 01/40110-0

ÖVP-Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK/VPK